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Über Regen freut sich nicht nur die Natur, auch Verbraucher können damit Geld sparen.

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    Mit Regenwasser Geld sparen - die vielseitige Regentonne

    Einfach aufstellen, Deckel auf – der nächste Regen kommt bestimmt! Regentonnen sind eine einfache Möglichkeit, Wasser zu sammeln und damit Trinkwasser und Geld zu sparen. Große Varianten können sogar viel Brauchwasser im Haushalt ersetzen.

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    Von
    • Elke Schmidhuber

    Regenwasser sammeln lohnt sich. Es kann sogar große Mengen des Brauchwassers im Haushalt ersetzen. Der Grund: Nur die Hälfte des Trinkwasserverbrauchs im Haushalt werde auch als Trinkwasser genutzt, sagt Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

    Regentonnen gibt es auch im Weinfass-Design

    Regentonnen gibt es schon ab 25 Euro. Wer keine grüne, blaue oder weiße Tonne aus Kunststoff im Garten stehen haben will, der hat die Auswahl zwischen anderen Designs. Die Tonne gibt es als Terracotta-Amphore, als Brunnen oder auch als Weinfass. Für größere Gärten reicht eine Regentonne allerdings nicht zur Bewässerung aus. Bei einem Garten ab 500 Quadratmetern rät der Fachmann zu einer Zisterne.

    Waschmaschine und WC mit Zisterne bedienen

    Zisternen sind aus Plastik oder Beton und haben ein Fassungsvermögen zwischen 1.000 und 10.000 Litern. Damit kann man nicht nur den Garten beregnen, sondern auch im Haushalt das WC oder die Waschmaschine bedienen. Dafür benötigt man aber ein zweites Rohrsystem. Im Haus müssen die beiden Quellen getrennt sein. So steht es in der Trinkwasserverordnung. Das ist nicht ganz einfach in der Nachrüstung. Der Tipp von Fachmann Ebisch: Am besten geht die Verlegung einer zweiten Leitung durch den Keller. Eine Zisterne gibt es ab 700 Euro.

    Regenwasser natürlich speichern mit Rinnen, Mulden und Beeten

    Wer seine Terrasse oder seinen Garten clever gestaltet, kann Regenwasser auch ganz natürlich speichern. Einfach Rinnen offen lassen und die in einen kleinen Teich oder in Mulden münden lassen. Die Mulden können mit Beeten bestückt werden. Die müssen aber Staunässe vertragen, so Michael Henze vom Bundesverband für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau.

    Gartenhäuschen und Carport - Dächer begrünen

    Auch der Blick auf das Gartenhäuschen oder den Carport lohnt sich. Eine Alternative zu Kies und schwarzer Dachpappe ist eine kleine leichte Dachbegrünung. Schon Begrünungen, die fünf Zentimeter dick sind, halten 30-40 Prozent des Regenwassers zurück. Das landet dann nicht in der Kanalisation - ein wesentlicher ökologischer Vorteil. Übrigens: Begrünungen speichern nicht nur Regenwasser sondern kühlen auch den Platz darunter.

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