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Mieter in Bayern zahlen weniger Betriebskosten | BR24

© picture alliance / Sven Simon

Mietwohnungen im Stadtteil Lehel in München.

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    Mieter in Bayern zahlen weniger Betriebskosten

    Die Mieten steigen, die Betriebskosten sinken – das zeigt eine Auswertung des Deutschen Mieterbundes. Vor allem Mieter von Häusern und Wohnungen in Bayern zahlen weniger als der Bundesdurchschnitt.

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    Im Durchschnitt zahlen Mieter in Bayern pro Quadratmeter Wohnfläche 1,95 Euro für Betriebskosten im Monat. Für eine 80 Quadratmeter große Wohnung sind das monatlich 156 Euro.

    Zu den Betriebskosten zählen alle laufenden Kosten, die ein Vermieter auf die Mieter einer Immobilie umlegen kann. Zum Beispiel Heizkosten, die Ausgaben für Hausmeisterdienste oder die Grundsteuer. Nicht dazu zählen beispielsweise Stromkosten.

    Für seinen Betriebskostenspiegel hat der Deutsche Mieterbund Abrechnungen aus dem Jahr 2017 ausgewertet. Für Bayern lagen Daten für insgesamt mehr als 785.000 Quadratmetern Wohnraum vor.

    Bayern liegt unter dem Bundesdurchschnitt

    Demnach sind die Betriebskosten in Bayern innerhalb eines Jahres um 15 Cent gesunken. Ein Trend, der seit mehreren Jahren anhält – so sind die Durchschnittswerte von monatlich 2,16 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2014 auf 1,95 Euro im Jahr 2017 gesunken.

    Der bayerische Landesverband des Mieterbundes nennt mehrere Gründe dafür: Zum einen seien die Kosten für Heizung und Warmwasser gesunken, zum anderen seien speziell in Bayern die kommunalen Gebühren zurückgegangen. So erklärt sich der Mieterbund die vergleichsweise niedrigen Betriebskosten im Freistaat – die liegen 21 Cent unter dem Bundesdurchschnitt.

    Trotz sinkender Werte sollten Mieter prüfen

    Doch auch wenn die Betriebskosten in letzter Zeit von Jahr zu Jahr weniger wurden, sollten Mieter die jährlichen Betriebskostenabrechnungen vom Vermieter genau ansehen: Denn laut Mieterbund ist jede zweite bis dritte Betriebskostenabrechnung fehlerhaft. Wer also genau hinschaut, kann Geld sparen.