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Bildrechte: picture alliance

Microsoft: Boom durch Coronakrise

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Microsoft mit gutem Quartalsergebnis

Der Microsoft-Konzern hat unerwartet gute Quartalszahlen vorgelegt. Der Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg um 30 Prozent auf 13,9 Milliarden US-Dollar. Erst am Montag hatte der deutsche Softwareriese SAP mit negativen Prognosen überrascht.

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Von
  • Marcus Schuler
  • Jürgen Seitz

Das boomende Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet hält den Software-Riesen Microsoft auf Erfolgskurs. Der Umsatz wuchs um zwölf Prozent auf 37,2 Milliarden Dollar. Das lukrative Geschäft mit Cloud-Services für andere Unternehmen und Apps brummte weiter - Microsofts Azure-Plattform steigerte die Erlöse um 48 Prozent.

Office-Programme boomen pandemiebedingt

Auch mit seinen Office-Programmen profitierte der Konzern vom pandemiebedingten Trend zur Heimarbeit. Microsoft drängt hier mit seinem Softwarepaket Teams in den Markt, das unter anderem mit der Kommunikationssoftware Slack und dem Videokonferenzdienst Zoom konkurriert. Teams hat nach Angaben von Microsoft-Chef Satya Nadella jetzt mehr als 115 Millionen täglich aktive Nutzer, verglichen mit 75 Millionen Anwendern im April.

Gamingbereich auch stark

Starker Nachfrage erfreuten sich auch das Gaming-Geschäft rund um die Xbox-Spielkonsole und Microsofts «Surface»-Tablets. Hier gab es Umsatzanstiege um 30 beziehungsweise 37 Prozent. Insgesamt verbuchte die PC-Sparte, zu der auch das Betriebssystem Windows zählt, einen sechsprozentigen Zuwachs der Erlöse auf 11,8 Milliarden Dollar.

Microsoft-Aktie steigt

Microsoft hat die Corona-Krise bislang nichts anhaben können, die Aktie ist seit Jahresbeginn um mehr als 36 Prozent gestiegen. In diesem Jahr hat der Konzern seinen Börsenwert um ein Drittel auf 1,6 Billionen Dollar erhöht.