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Messewirtschaft: Wann endet der Shut-Down? | BR24

© BR / NürnbergMesse / Heiko Stahl

Die Messewirtschaft rechnet in Deutschland wegen der Pandemie mit drastischen Einbußen. Und fordert nun ein Signal von der Politik.

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    Messewirtschaft: Wann endet der Shut-Down?

    Die Messewirtschaft leidet stark unter der Corona-Krise, denn Veranstaltungen werden verschoben oder fallen ganz aus. Der Branchenverband Auma rechnet in Deutschland wegen der Pandemie mit drastischen Einbußen.

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    Es ist ein herber Schlag für die Branche. Wegen der Corona-Pandemie können in Deutschland 130 Messen nicht wie gewohnt stattfinden. Das führt laut Branchenverband zu Einbußen von 9,3 Milliarden Euro. Sollten die auf Herbst verschobenen Veranstaltungen ausfallen, läge der Schaden sogar noch deutlich höher.

    Planungssicherheit gefordert

    Deshalb fordert der Verband der deutschen Messewirtschaft, Auma, von der Politik Planungssicherheit. Dabei solle man Messen nicht mit anderen Veranstaltungen wie Volksfesten oder Konzerten gleichsetzen.

    So sieht man es auch bei der Messe München. In den Hallen ließen sich Abstandsregeln viel besser einhalten. Derzeit arbeitet man in München an einem Konzept mit breiteren Gängen, Desinfektionsmitteln und intensiverer Belüftung. Außerdem sei denkbar, dass Veranstaltungen für Fachbesucher früher wieder stattfinden als die für Endverbraucher.

    Auch die NürnbergMesse fordert klare Spielregeln, unter denen ab Herbst wieder Messen stattfinden können. Denn für die Zeit nach den Ausgangsbeschränkungen würden sie dringend benötigte Impulse für die Wirtschaft liefern.

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