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Mehr Verbraucherschutz in der Fondsbranche | BR24

© dpa/picture alliance

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    Mehr Verbraucherschutz in der Fondsbranche

    Der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) hat sich den Anlegerschutz auf die Fahnen geschrieben. Er hat die "Wohlverhaltensregeln" für die Fondsbranche erweitert. Doch was bringen die? Von Anja Keber

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    Keine unangemessenen Kosten und Gebühren für die Anleger, eine faire Anlegerbehandlung und eine klare, umfassende und verständliche Informationspolitik. Das sind die wichtigsten Grundsätze, die sich die Fondsbranche auferlegt hat. Gelten sollen sie ab nächstem Januar mit einer Übergangsfrist von neun Monaten. Für die Verbraucher klingt das alles erst einmal gut.

    Regeln auf freiwilliger Basis

    Doch die neuen Standards des BVI sind ausschließlich freiwillig. Sanktionen bei Nichteinhaltung drohen nicht. Vielmehr soll es folgendermaßen laufen: Die jeweiligen Fondsgesellschaften sollen ihre Anleger informieren, ob und inwieweit sie die so genannten Wohlverhaltensregeln einhalten.

    Sie können durchaus von den Grundsätzen abweichen – dies müssen sie dann jedoch offenlegen und die Abweichungen begründen. Für die Verbraucher bedeutet das: sie müssen nach wie vor genau hinschauen, bei wem sie ihre Fonds kaufen und an welche Richtlinien sich ihr Anbieter hält.