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Mehr Geld für Beschäftigte im bayerischen Groß- und Außenhandel | BR24

© dpa-Bildfunk

Mitarbeiter im Groß- und Außenhandel demonstrieren für mehr Geld

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    Mehr Geld für Beschäftigte im bayerischen Groß- und Außenhandel

    Der Tarifstreit im bayerischen Groß- und Außenhandel ist zu Ende: die rund 260.000 Beschäftigten bekommen mehr Geld und auch die Auszubildenden profitieren. Beide Seiten zeigten sich zufrieden, auch mit Blick auf den Fachkräftemangel.

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    Der heftige Tarifkonflikt im bayerischen Groß- und Außenhandel ist am Abend in München beendet worden. Die rund 260.000 Beschäftigten bekommen in zwei Schritten fünf Prozent mehr auf das Gehaltskonto: rückwirkend zum 1. Juni steigen die Einkommen um drei Prozent. Ab 1.5.2020 sind es weitere zwei Prozent.

    Mehr Geld auch für Auszubildende

    Für die Auszubildenden gibt es in diesem und im nächsten Jahr 70 Euro mehr im Monat. Sowohl die Gewerkschaft Verdi als auch die Arbeitgeber bewerteten das deutliche Plus bei den Lehrlingen als Maßnahme gegen den Fachkräftemangel.

    Abschluss für den Einzelhandel steht noch aus

    In dem seit Frühjahr laufenden Tarifstreit hatte die Gewerkschaft bayernweit zu über 100 Aktionen aufgerufen. Für die über 500.000 Beschäftigten im bayerischen Einzelhandel steht ein Abschluss noch aus. Für sie wird am 17. Juli in München weiter verhandelt.