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Mastercard muss 570 Millionen Euro Strafe zahlen | BR24

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Jahrelang hat Mastercard zu hohe Gebühren für Kreditgeschäfte erhoben. Jetzt haben die EU-Wettbewerbshüter gegen den Kreditkartenanbieter eine saftige Geldstrafe verhängt.

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Mastercard muss 570 Millionen Euro Strafe zahlen

Jahrelang hat Mastercard zu hohe Gebühren für Kreditgeschäfte erhoben. Jetzt haben die EU-Wettbewerbshüter gegen den Kreditkartenanbieter eine saftige Geldstrafe verhängt.

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Mastercard habe Händler daran gehindert, bessere Konditionen von Banken aus anderen Ländern des EU-Binnenmarktes zu nutzen und damit gegen die Kartellvorschriften verstoßen, teilte Wettbewerbskommissarin Vestager in Brüssel mit. "So wurden die Kosten für Kartenzahlungen künstlich in die Höhe getrieben - zum Nachteil der Verbraucher und der Einzelhändler in der EU", erklärte Vestager.

Mastercard erkennt Verstoß an

Die Brüsseler Behörde folgerte nun, dass dies zu einer künstlichen Beschränkung des EU-Binnenmarkts und zu einer Einschränkung des grenzüberschreitenden Wettbewerbs führte. Mastercard habe die Verstöße anerkannt hieß es, daher sei die Strafe um zehn Prozent reduziert worden.

Hintergrund sind die sogenannten Interbanken-Entgelte. Interbanken-Entgelte sind Gebühren, die ein Händler an das Finanzinstitut bezahlen muss, wenn ein Kunde mit seiner Kreditkarte bezahlt hat.

Hier habe Mastercard die Nutzung von günstigeren Banken im EU-Ausland unterbunden. Mastercard gibt die gleichnamigen Kreditkarten und die Bezahlkarte Maestro heraus.