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Massenentlassungen bei Tochtergesellschaft der Sana Kliniken: 1.000 Jobs sollen wegfallen

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Massenentlassung bei Servicegesellschaft der Sana Kliniken

Rund 1.000 Arbeitsplätze will eine Tochtergesellschaft der Sana Kliniken abbauen. Betroffen sind der Hol- und Bringdienst, Patientenbegleitdienst oder der Stationshilfsdienst. Die Auswirkungen für Bayern sind noch unklar. Die Gewerkschaft ist empört.

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Von
  • Oliver Tubenauer

Die DGS Pro-Service GmbH, eine Tochtergesellschaft der Sana Kliniken, will rund 1.000 Stellen abbauen. Nach Angaben des Geschäftsführers der Sana DGS Pro-Service, Klaus Wiendl, werden unter anderem Mitarbeiter im Hol- und Bringdienst, Patientenbegleitdienst, an Info und Pforte, im Stationshilfsdienst und Wäscheservice betroffen sein. Lediglich der Bereich Krankenhausreinigung solle noch in der Gesellschaft verbleiben, so Wiendl weiter.

Begründung: "Neue Anforderungen"

Begründet wird die Maßnahme mit "neuen Anforderungen, die eine deutlich höhere fachliche Führung, Prozessbegleitung und Prozessüberwachung" erforderten.

Verdi: "Schlägt dem Fass den Boden aus"

Kritik kommt von der Gewerkschaft Verdi: "Beschäftigten im Gesundheitswesen zu kündigen, ist für sich genommen schon ein Unding. Das auch noch mitten in der dritten Welle der Corona-Pandemie zu tun, schlägt dem Fass den Boden aus", sagte Sylvia Bühler, Mitglied im Verdi-Bundesvorstand.

Tochtergesellschaft mit 3.000 Beschäftigten

Die Sana Kliniken AG betreibt bundesweit mehr als 50 Krankenhäuser und unterhält mehr als 20 Tochtergesellschaften. Bei der DGS Pro-Service GmbH sind rund 3.000 Menschen beschäftigt. Welche Auswirkungen die nun beschlossenen Entlassungen in Bayern haben werden, ist bislang noch nicht bekannt.

Der Sitz der DGS ist in Ismaning. Bayernweit gibt es Krankenhäuser in München, Nürnberg, Hof, Pegnitz, Cham, Roding, Bad Kötzting, Rummelsberg und Schwarzenbruck.

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Im Servicebereich der Sana-Kliniken soll ein Drittel der Mitarbeitenden entlassen werden.

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