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Main-Spessart: Sparkasse Mainfranken will 14 Filialen schließen | BR24

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Sparkassen-Filiale (Symbolbild)

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    Main-Spessart: Sparkasse Mainfranken will 14 Filialen schließen

    Die Sparkasse Mainfranken will im Landkreis Main-Spessart 14 Filialen aufgeben und fünf Filialen in Selbstbedienungsstandorte umwandeln. Wie Vertreter des Geldinstitutes auf einer Kreistagssitzung mitteilten, soll an den Plänen festgehalten werden.

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    Von
    • Sylvia Schubart-Arand

    Vertreter der Sparkasse Mainfranken erklärten am Freitag auf einer Sitzung des Kreistages des Landkreises Main-Spessart, dass das Geldinstitut in der Region Filialen schließen wird. Konkret will das Geldinstitut im Landkreis Main-Spessart 14 Filialen aufgeben und weitere fünf Filialen zum Jahresende in Selbstbedienungsstandorte umwandeln. Das sei ein notwendiger Schritt, um sich zukunftsfähig zu machen, erklärte der Vorstandsvorsitzende Bernd Fröhlich den Kreisräten.

    Sparkasse reagiert auf geändertes Kundenverhalten

    Fröhlich begründete die Maßnahme von der betriebswirtschaftlichen Seite her und verwies auch auf das gravierend veränderte Kundenverhalten. Viele würden nicht mehr vor Ort ihre Geschäfte erledigen, sondern dort, wo sie beispielsweise arbeiten oder auch einkaufen. Dennoch habe die Sparkasse eines der dichtesten Netze in Bayern. Im Landkreis Main-Spessart bleiben noch 22 Standorte. Auch dort würden Kunden innerhalb von zehn Minuten bei einem Berater und innerhalb von acht Minuten bei einem Geldautomaten sein. Außerdem gebe es den Telefondienst der Sparkasse mit Beratern vor Ort täglich von 8 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr. Auf Wunsch würden Berater nach Hause kommen. Das Geld würde auf Wunsch auch sicher nach Hause geschickt werden.

    Landrätin: Ländlicher Raum dürfe nicht geschwächt werden

    Für Landrätin Sabine Sitter (CSU) ist es dagegen wichtig, den ländlichen Raum zu stärken. Und da gehöre es dazu, dass die Bank mit ihren Dienstleistungen vor Ort zur Verfügung stehe. Sie gab dem Sparkassenvertreter die Wünsche und Anliegen der Bürgermeister der betroffenen Orte weiter.

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