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Luxus und Secondhand - Zalando setzt auf Nachhaltigkeit | BR24

© BR/Felix Lincke

Der Online-Modehändler Zalando ist bei Kunden zunehmend beliebt. Vor allem das Angebot an Premium- und Luxusmode bescherte dem Unternehmen im vergangenen Jahr Gewinne. Zalando will auch das Secondhand-Geschäft ausweiten.

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Luxus und Secondhand - Zalando setzt auf Nachhaltigkeit

Der Online-Modehändler Zalando ist bei Kunden zunehmend beliebt. Vor allem das Angebot an Premium- und Luxusmode bescherte dem Unternehmen im vergangenen Jahr Gewinne. Zalando will auch das Secondhand-Geschäft ausweiten.

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Mit Greta Thunbergs Klimademos "Fridays for Future" hat der Umweltschutz vor allem bei jungen Menschen stark an Bedeutung gewonnen. Der Online-Modehändler Zalando will das verstärkt in sein Geschäftsmodell einbauen und den Secondhand-Markt stärken. Ab Herbst 2020 sollen Kunden Secondhand-Produkte auf der Plattform kaufen und verkaufen können.

Secondhand- und Luxusmode

Neben der Secondhandschiene setzt Zalando weiterhin auf seine Premium- und Luxusmode. Das Premiumgeschäft sei in den vergangenen Monaten am schnellsten gewachsen und habe ein großes Potential darauf aufzubauen, so Zalando Co-Chef Daniel Schneider. Bis 2023 will Zalando das Sortiment an Premium- und Luxusmodellen verdoppeln.

Steigende Kundenzahlen sorgen für Gewinnsprung

Mit einem Neuzugang von 4,6 Millionen aktiven Kunden erreichte Zalando im vergangenen Jahr eine Rekordzahl von 31 Millionen Kunden. Das sorgte für einen Gewinnsprung: Das Unternehmen verzeichnete ein Umsatzplus von 20,3 Prozent und konnte seinen Umsatz auf 6,5 Milliarden Euro steigern. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit gut 99 Millionen Euro fast doppelt so viel wie im Vorjahr. Zalando verzeichnete dabei vor allem im Schlussquartal eine positive Entwicklung.

Auswirkungen des Corona-Virus noch nicht spürbar

Die Auswirkungen des neuartigen Corona-Virus spüre der Online-Modehändler noch nicht, so der Vorstand. Nach jetzigen Prognosen rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Umsatzzuwachs von 15 bis 20 Prozent im laufenden Jahr. Das könnte sich aber noch ändern. Zahlreiche Modehersteller produzieren in China. Ein möglicher Produktionsstopp zur Eindämmung des Virus könnte die Lieferketten unterbrechen und zu Engpässen führen.