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Bordmahlzeit auf aufgeklapptem Flugzeugtischchen
© pa/dpa/Alexandra Schuler
© pa/dpa/Alexandra Schuler

Bordmahlzeit auf aufgeklapptem Flugzeugtischchen

Seit dem vergangenen Jahr testet die Swiss bei Flügen ab Genf ein neues Billig-Angebot in der Economy-Klasse. Die Schweizer Lufthansa-Tochter reicht dabei nur noch einen Becher Wasser und ein Stückchen Schokolade. Wer etwas anderes oder mehr möchte, der muss dafür zahlen.

Passagiere nehmen Bezahl-Essen gut an

Dafür gibt es eine Art Speisekarte mit einem umfangreichen Angebot. Das Unternehmen zeigt sich zufrieden. Swiss-Chef Thomas Klühr sagte dem Luftfahrt-Portal Aero Telegraph, das Angebot komme sehr gut an.

Deswegen denke man im Lufthansa-Konzern darüber nach, auch an anderen Flughäfen ähnliche Tarife einzuführen. Dafür dürfte neben Swiss-Standorten vor allem die Austrian Airlines in Frage kommen. Sie tritt in Wien gegen zahlreiche Billiganbieter an, die ebenfalls Geld für die Bordverpflegung kassieren.

Beim Mutterunternehmen bleibt die Verpflegung kostenlos

Ähnlich agieren bereits auch die Billigtöchter der Lufthansa, also Eurowings und Brussels. Bei der Kernmarke Lufthansa gilt ein solches Angebot dagegen als schwer vermittelbar. Die Linie wirbt schließlich aggressiv damit, Europas einzige 5-Sterne-Airline zu sein.