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Lufthansa: Weitere 10.000 Jobs gefährdet

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Lufthansa - Abbau von weiteren 10.000 Stellen droht

In der Corona-Krise hat die Lufthansa mehr als 25.000 Stellen allein im vergangenen Jahr abgebaut. Und im ersten Quartal 2021 machte das Unternehmen wieder einen Milliardenverlust. Jetzt sind in Deutschland noch einmal rund 10.000 Jobs gefährdet.

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Von
  • Stephan Lina

Bisher ist die Belegschaft bei der Lufthansa in der Corona-Krise relativ geräuschlos geschrumpft. Zum Einen wanderten die Betroffenen zu einem neuen Eigentümer, als der Konzern das Europa-Geschäft seiner Catering-Tochter LSG an einen Wettbewerber verkaufte. Zum Anderen griff die sogenannte Fluktuation, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Altergründen die Firma verließen oder Zeitverträge ausliefen.

Nach geräuschlosem Personalabbau nun härtere Einschnitte ?

Doch auf die verbliebenen Lufthanseaten könnten nun härtere Einschnitte zukommen. Bei der Vorlage eines erneut milliardenschweren Quartalsverlustes kündigte das Management an, dass in Deutschland bis zu 10.000 weitere Vollzeitjobs auf der Kippe stehen. Finanzvorstand Remco Steenbergen sagte, man werde dabei unter anderem auf Teilzeitlösungen über freiwilliges Ausscheiden aus dem Unternehmen setzen. Aber man bereite sich auch auf Entlassungen vor. Diese könnten ab dem kommenden Jahr greifen – denn bis zum Jahresende greift noch die Kurzarbeit, in der sich vor allem ein erheblicher Teil der Cockpit- und Kabinenbesatzungen befindet.

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