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Kabelstränge von Leoni
© Leoni AG
© Leoni AG

Kabelstränge von Leoni

Die schwache Autokonjunktur und geänderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen hätten auf das Ergebnis gedrückt und im ersten Quartal zu einem deutlichen Rückgang geführt, so Leoni. Dieser einmalige Einbruch im Bereich der Bordnetz-Systeme sei für den Verlust verantwortlich. Insgesamt habe sich das operative Geschäft im ersten Quartal aber stabilisiert. Trotzdem steht unter dem Strich ein Verlust von 132 Millionen Euro.

Neues Werk verschlingt Millionen

Probleme gibt es auch im Ausland: Das im Bau befindliche Werk in Mexiko verschlingt mehr Geld als gedacht. Mitarbeiter aus anderen Teilen der Welt müssen dorthin reisen, um die Probleme zu beheben. Auch zusätzliche Frachtkosten sind angefallen. All das bescherte Leoni ungeplante Mehrausgaben in Höhe von 37 Millionen Euro.

Leoni muss enorm sparen

Vorstandschef Aldo Kamper übt sich in Zuversicht. Die Talsohle sei erreicht und man werde sich spürbar verbessern, versprach er. Der Niederländer führt Leoni seit September. Erst vor kurzem kündigte er ein drastisches Sparprogramm und den Abbau von zweitausend Stellen an.

Autoren

Martin Hähnlein

Sendung

B5 Wirtschaft und Börse vom 15.05.2019 - 09:38 Uhr