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E-Auto: Lange Lieferzeiten gefährden Kaufprämien für Kunden | BR24

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Lange Lieferzeiten gefährden Kaufprämien für E-Autos.

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    E-Auto: Lange Lieferzeiten gefährden Kaufprämien für Kunden

    Im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets hat die Bundesregierung auch eine Kaufprämie für E-Autos bis Ende 2021 beschlossen. Kunden könnten bei ihrem Kauf jedoch Probleme bekommen: Denn bei einigen Modellen dauert die Lieferzeit länger als ein Jahr.

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    Noch nie wurden so viele Elektroautos und Hybride verkauft, und es gab auch noch nie so hohe staatliche Kaufprämien: bis zu 9.480 Euro für ein reines E-Auto und 7.110 für einen Plug-in-Hybrid. Doch bei den beliebtesten Modellen kann die Lieferzeit ein Jahr übersteigen. Und Ende nächsten Jahres läuft die Förderung aus – bis dahin muss das neue Auto angemeldet sein.

    Wartezeit bei einigen Modellen bis zu zwölf Monate

    Wer an den Kauf eines E-Autos oder Hybrid denkt, darf bei einigen Modellen nicht mehr viel Zeit verlieren, damit nicht am Ende die staatliche Förderung gestrichen wird. Die drei beliebtesten Modelle VW eUP, Smart EQ und Mini Cooper SE haben bereits Lieferzeiten von zwölf Monaten und mehr.

    Wenn es bei der Lieferung zu weiteren Verzögerungen kommt, wird es eng mit der Staatsprämie. Zwar zieht der Händler den Prämienanteil der Hersteller schon beim Kauf ab. Die Förderung des Bundes kann aber erst nach der erfolgten Erstzulassung mit einem Online-Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Bafa erfolgen.

    Eventuelle Lösung: Kauf von gebrauchtem E-Auto

    Wer die niedrigere Mehrwertsteuer mitnehmen will, muss sein Auto noch in diesem Jahr geliefert bekommen. Vielleicht kommen dafür auch gebrauchte Stromer in Frage.

    Die Zeitschrift auto motor und sport empfiehlt Händlerfahrzeuge mit Tageszulassung, die nicht älter als zwölf Monate sein dürfen mit weniger als 15.000 gefahrenen Kilometern. Wenn diese gebrauchten nicht bereits gefördert wurden, ist immer noch eine Förderung möglich, die etwas geringer ausfällt.

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