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Kurzarbeit und Betriebspausen bei Bayerns Autozulieferern | BR24

© BR / Lucas Graw

Die Autobranche in Bayern leidet nicht nur unter dem Abgasskandal und der Umstellung auf neue Antriebsformen. Auch die schwächelnde Konjunktur sorgt für Schwierigkeiten. Das verstärkt den Druck auf die Zulieferer und deren Beschäftigte.

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Kurzarbeit und Betriebspausen bei Bayerns Autozulieferern

Die Autobranche in Bayern leidet nicht nur unter dem Abgasskandal und der Umstellung auf neue Antriebsformen. Auch die schwächelnde Konjunktur sorgt für Schwierigkeiten. Das verstärkt den Druck auf die Zulieferer und deren Beschäftigte.

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In Schweinfurt haben heute gleich mehrere Automobilzulieferer den Brückentag für eine Betriebspause genutzt. Der Grund: Das "volatile Marktumfeld und der technologische Veränderungsdruck" in der Automobilbranche, wie es bei der Firma Schaeffler hieß.

Dort, wie auch beim Unternehmen Bosch Rexoth, haben die Beschäftigten heute frei. Sie sollen ihre Überstunden abbauen, die sie in den letzten Monaten und Jahren angehäuft haben. Denn derzeit fehlen Aufträge, um die Mitarbeiter zu beschäftigen.

Kurzarbeit bei Wallstabe und Schneider

Einen Schritt weitergehen musste mittlerweile das Unternehmen Wallstabe und Schneider im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen. Dort sind die Arbeitszeitkonten bereits in den vergangenen Monaten geleert worden. Weil die Aufträge aber weiterhin ausbleiben, muss rund die Hälfte der 350 Angestellten im Oktober für ein paar Tage in Kurzarbeit. Auch hier der Grund: Die "Konjukturdelle in der Automobilindustrie", wie es vom Unternehmen heißt.

Besserung bei der Auftragslage schon in Sichtweite

Aber noch bestehe kein Anlass zur Sorge, das versichern auch die Gewerkschaften: Die IG Metall hält Kurzarbeit für einen guten Weg, Mitarbeiter zu halten. Und der nächste Aufschwung sei schon in Aussicht.

Aiwanger kündigt weitere Unterstützung für Autobranche an

Damit die Branche die Schwächephase möglichst unbeschadet übersteht, hat auch der bayerische Wirtschaftsminister Aiwanger weitere Unterstützung angekündigt. Im Rahmen des Zukunftsforums Automobil würden Perspektiven geschaffen. Außerdem sei Aiwanger auch aktiv in den Regionen unterwegs, um nach Lösungen zu suchen, wie es in einer Mitteilung des Ministeriums heißt.