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Die Kulmbacher Brauerei hat im Pandemie-Jahr 2020 mehr Getränke abgesetzt als in den Jahren zuvor.

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Kulmbacher Brauerei verkauft mehr Getränke trotz Corona

Die Kulmbacher Bierbrauerei hat im vergangenen Jahr trotz Corona-Pandemie mehr Getränke abgesetzt als im Vorjahr. Zwar ging der Ausstoß von Bier zurück, andere Getränke wurden aber nachgefragt wie nie zuvor.

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Von
  • Markus Feulner
  • BR24 Redaktion

Die Kulmbacher Bierbrauerei hat im Pandemie-Jahr 2020 mehr Getränke abgesetzt als in den Jahren zuvor. Der Getränkeausstoß ist um 2,5 Prozent auf 3,4 Millionen Hektoliter gestiegen. Das Besondere daran: Der Zuwachs kam zustande, während der Ausstoß von Bier bundesweit massiv einbrach.

Bierabsatz in Deutschland bricht wegen Corona ein

Insgesamt rund fünf Millionen Hektoliter haben die Brauereien in Deutschland im vergangenen Jahr weniger ausgestoßen als zuvor. Schuld ist die Corona-Pandemie, wegen der reihenweise Großveranstaltungen wie das Münchner Oktoberfest abgesagt werden mussten. Aber auch die Kulmbacher Bierwoche fällt in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal aus.

Kulmbacher sucht Absatz im Getränkemarkt

Hotels, Restaurants und Wirtshäuser blieben weitgehend geschlossen, so dass auch das Fassbier-Geschäft ausfiel. Die Kulmbacher Brauerei habe sich daher weiter auf den Getränkehandel konzentrieren müssen, so Vorstandssprecher Markus Stodden bei der Hauptversammlung der Brauerei. Und dort finden Produkte der Brauerei weiterhin großen Absatz.

Marke "Mönchshof" legt zu

Unter anderem habe der Anteil der Marke "Mönchshof" innerhalb des Konzerns zugelegt. Erstmals sei der Absatz des Spezialbiers auf über eine Million Hektoliter gestiegen. Es habe sich also rentiert, dass die Brauerei bereits 1998 auf Flaschen mit Bügelverschluss gesetzt und so einen hohen Wiedererkennungswert geschafft habe.

Alkoholfreie Getränke aus Kulmbach sind gefragt

Vor allem die alkoholfreien Produkte der Firma waren gefragt: Radler und alkoholfreie Biere haben um mehr als 20 Prozent zugelegt. Auch Limonaden und Mineralwasser der Tochter Bad Brambacher konnten zulegen.

Aus anderen Gründen hatten zuvor bereits die Brauerei Lammsbräu aus Neumarkt in der Oberpfalz und Metzgerbräu aus Uetzing im Landkreis Lichtenfels Rekordumsätze gemeldet.

Umsatz der Brauerei geht trotz Pandemie nur leicht zurück

Alles in allem sank der Umsatz der Kulmbacher Brauerei trotz Pandemie nur leicht von 239 auf 236 Millionen Euro. Die Dividende blieb stabil bei 1,50 Euro je Aktie plus einem Bonus von drei Euro.

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Gute Zahlen bei der Kulmbacher Brauerei: Der Getränkeausstoß sei um 2,5 Prozent auf 3,4 Millionen Hektoliter gestiegen.

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