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KUKA will 165 Stellen in Obernburg streichen | BR24

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Der Roboterhersteller Kuka im unterfränkischen Obernburg will bis zu 165 Arbeitsplätze streichen. Schuld sei die angespannte wirtschaftliche Lage, heißt es.

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KUKA will 165 Stellen in Obernburg streichen

Der Roboterbauer KUKA will am unterfränkischen Standort Obernburg bis zu 165 Stellen streichen. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. In Augsburg sollen laut der Mitteilung bis zu 90 Stellen wegfallen.

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Der Roboterbauer Kuka will weitere Stellen streichen, wie das Unternehmen mitteilte. Von den Einschnitten ist der Bereich Robotics betroffen. KUKA richtet seine Geschäftsmodelle hier neu aus.

Für den Robotics-Teilbereich, der für das Projektgeschäft zuständig ist und mit insgesamt rund 735 Mitarbeitern in Augsburg und im fränkischen Obernburg beheimatet ist, werde ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickelt, heißt es. Ziel sei, dass der Teilbereich mit einer vereinfachten Struktur leistungs- und wettbewerbsfähiger werde.

Seit Jahren bei Kuka Robotics Lage angespannt

Den Stellenabbau begründet KUKA damit, dass die wirtschaftliche Entwicklung in dem Teilbereich seit Jahren angespannt ist, hinzu komme die aktuelle konjunkturelle Unsicherheit. Details sollen in den kommenden Monaten in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern ausgearbeitet werden.

Obernburg soll Kompetenzzentrum für Standardzellen werden

"Wir sind überzeugt, dass die Restrukturierung der richtige Weg ist, damit der Bereich zukünftig profitabel arbeiten kann und nachhaltig zum Erfolg von KUKA beiträgt," sagte Klaus König, Vorsitzender der Geschäftsführung von KUKA Robotics.

Der Teilbereich mit seinen Standorten in Obernburg und Augsburg bleibe wichtiger Bestandteil der Robotics-Strategie. Kompetenzen sollen stärker lokal gebündelt werden, Obernburg werde dabei zum Kompetenzzentrum für Standardzellen weiterentwickelt, so König.

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Der Roboterbauer KUKA will am unterfränkischen Standort Obernburg bis zu 165 Stellen streichen. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. In Augsburg sollen laut der Mitteilung bis zu 90 Stellen wegfallen.