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Künstliche Intelligenz: Wie betrifft sie bayerische Unternehmen? | BR24

© picture alliance/Sven Hoppe/dpa

Roboter «Tigrillo» steht im bayerischen Zentrum «fortiss» auf einem Tisch, einem offenen Forschungs- und Innovationszentrum für KI-Technologien

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Künstliche Intelligenz: Wie betrifft sie bayerische Unternehmen?

Ob autonomes Fahren, Medizin oder Handel, ohne die Künstliche Intelligenz wird in absehbarer Zukunft nichts mehr gehen. Die Unternehmen in Bayern wollen dabei den Anschluss nicht verlieren.

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Die Audeering GmbH aus Gilching bei München forscht an akustischer Sprachanalyse und kann mittels künstlicher Intelligenz Emotionen aus Stimmproben herauslesen. Dafür hat sie schon den bayerischen Innovationspreis bekommen.

Daten als Basis für KI

Basis für die Analyse sind umfangreiche Stimmdaten, die erhoben werden müssen, entweder von lebenden Personen oder digitalen Quellen. Die Geschäftsführerin des Startups, Dagmar Schuller, sieht die Politik in der Pflicht, sich dem Thema künstliche Intelligenz noch stärker zu öffnen und den Zugang zu Daten zu ermöglichen.

„Ich fordere konkret, dass man sich mit dem Themenbereich auseinandersetzt, sich die Technologien anschaut, dass man eben innovativen Unternehmen ermöglicht diese Zugänge zu bekommen und diesen auch unter die Arme greift, und dementsprechend auch unterstützt, wenn sie diese Daten haben wollen.“ Dagmar Schuller, Geschäftsführerin Audeering GmbH

Umkehr des Datenschutzes?

Um das zu ermöglichen wünscht sich die Unternehmerin eine Umkehr des Datenschutzes. Nach entsprechender Aufklärung sollten Menschen ihre Daten, wie in ihrem Fall Stimmproben, grundsätzlich zur Verfügung stellen, außer sie widersprechen ausdrücklich. Das wäre für Schuller ein Meilenstein für die Entwicklung künstlicher Intelligenz, die auf möglichst viele Daten angewiesen ist.

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