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Krones stellt in Deutschland keine neuen Mitarbeiter mehr ein | BR24

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Bei der Neutraublinger Krones AG gilt bereits seit Jahresanfang ein Einstellungsstopp. Das gab der Konzern bei der Jahreshauptversammlung bekannt. Die Debatte um Plastikflaschen verunsichert die Kunden des Abfüllanlagenherstellers.

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Krones stellt in Deutschland keine neuen Mitarbeiter mehr ein

Bei der Neutraublinger Krones AG gilt bereits seit Jahresanfang ein Einstellungsstopp. Das gab der Konzern bei der Jahreshauptversammlung bekannt. Die Debatte um Plastikflaschen verunsichert die Kunden des Abfüllanlagenherstellers.

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Die Neutraublinger Krones AG will ihren Umsatz im laufenden Jahr um drei Prozent steigern. Dieses Ziel kündigte der Vorstand des S-Dax-Unternehmens bei der Hauptversammlung gestern an.

Plastikdebatte verunsichert Kunden

Der Weltmarktführer für Getränkeabfüllanlagen spürt offenbar die Auswirkungen der Debatte um Kunststoffflaschen und Plastikmüll. Die Kunden seien verunsichert und hätten im ersten Quartal 2019 nur noch zurückhaltend Maschinen für Kunststofftechnik geordert, heißt es in der Mitteilung zur Jahreshauptversammlung. Diese Entwicklung habe bisher aber noch durch Aufträge für Getränkedosen und Glasflaschen kompensiert werden können.

Der generellen Konjunkturabkühlung will das Unternehmen unter anderem mit Sparmaßnahmen begegnen. Bereits seit Jahresbeginn gilt ein Einstellungsstopp für alle deutschen Krones-Standorte, heißt es in der Mitteilung. Auch an den Standorten im Ausland werde der Mitarbeiteraufbau deutlich reduziert.

Dividende bleibt stabil

Krones beschäftigt weltweit mehr als 16.000 Menschen. Gut ein Drittel von ihnen arbeitet am Hauptsitz in Neutraubling. 2018 machte der Konzern einen Umsatz von rund 3,9 Milliarden Euro.

Die Ausschüttung an die Aktionäre bleibt stabil. Für 2018 erhalten die Anteilseigner wie im Vorjahr pro Aktie eine Dividende von 1,70 Euro.