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Kritik von Taxlern: Das geplante Personenbeförderungsgesetz | BR24

© BR/dpa-Bildfunk/Thies Raetzke

Der Bundestag berät über ein Gesetz zur Personenbeförderung, das moderne Dienstleistungen - etwa über Apps - berücksichtigt.

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    Kritik von Taxlern: Das geplante Personenbeförderungsgesetz

    Immer wieder demonstrieren Taxifahrer gegen die Konkurrenz von Uber oder Free Now. Das Personenbeförderungsgesetz, das den Bundestag demnächst passieren soll, sieht aber eine Lockerungen für private Fahrdienstleister vor. Und nicht nur das.

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    Von
    • Felix Lincke

    Im oberbayerischen Murnau läuft bereits einer der wenigen Pilotversuche in Deutschland für Linienbedarfsverkehr. Rund um den Staffelsee sind auf Abruf zwei Mercedes-Kleinbusse des Startups Omobi unterwegs. Ohne Fahrpläne, ohne Haltestellen sollen sie den Öffentlichen Personennahverkehr ergänzen. Ein Algorithmus legt die Fahrtrouten fest, gebucht wird bei Omobi per Smartphone App oder per Anruf am Telefon.

    Pilotversuche in Murnau, Berlin, Hamburg und Hannover

    Die 12.000-Einwohner-Gemeinde Murnau schließt damit auf zu Berlin, Hamburg und Hannover, wo mit BerlKönig und Moia ähnliche Sammeltaxis unterwegs sind. Die Kommunen wollen das fördern, das neue Personenbeförderungsgesetz ebenfalls, das in diesen Wochen den Bundestag passieren soll.

    Kritik vom Taxigewerbe

    Der Regierungsentwurf sieht auch eine Lockerung für private Fahrdienstleister wie Uber vor, die Taxis Konkurrenz machen. Das Taxigewerbe sieht das kritisch, nutzt aber selbst bereits Apps mit denen man die Fahrten buchen kann. Ein Streitpunkt ist, dass Uber keine Beförderungs-Pflicht hat und ausgewählte Dienste billiger anbieten kann.

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