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KraussMaffei mehr als ein Jahr unter chinesischer Führung | BR24

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    KraussMaffei mehr als ein Jahr unter chinesischer Führung

    Es war die bis dato größte Übernahme einer deutschen Firma durch Chinesen. Vor 14 Monaten wurde der Spritzgusshersteller KraussMaffei vom Chemiekonzern ChemChina übernommen. Jetzt ziehen die Münchner eine positive Bilanz. Von Astrid Freyeisen

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    Seit KraussMaffei zu ChemChina gehört, legen die Münchner im größten Einzelmarkt für Kunststoffe - China - kräftig zu. Heuer hat sich der Umsatz dort gegenüber 2016 schon verdoppelt. Und weltweit sollen die Spritzgießmaschinen von KraussMaffei in drei Jahren 1,6 Milliarden Euro Umsatz bringen – dreihundert Millionen mehr als heute. Nicht nur deshalb sieht Vorstandsvorsitzender Frank Stieler die Chinesen positiv.

    "Auch der Erfolg in China führt dazu, dass wir in Deutschland mehr Mitarbeiter brauchen. Im Vertrieb, in der Forschung und Entwicklung, in der Fertigung, um Spezialteile herzustellen. Seit wir in chinesischem Eigentum sind, haben wir fast 500 Mitarbeiter aufgebaut, überwiegend in Deutschland und in der westlichen Welt." Frank Stieler, Vorstandsvorsitzender KraussMaffei

    Eigentümer ChemChina ist der größte Chemiekonzern der Volksrepublik. Drei seiner maroden Fabriken in Südchina soll KraussMaffei modernisieren. Und zwar ohne Entlassungen, weil ChemChina als Staatsbetrieb soziale Unruhen befürchtet. Wir kriegen das hin, ist Frank Stieler überzeugt. Später sollen diese Fabriken unter der Marke KraussMaffei einfache, solide Maschinen bauen. Um in Schwellenländern zu konkurrieren.