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Konzern vor Aufspaltung mit unterschiedlicher Entwicklung | BR24

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Metro - Logo vor Wolkenhimmel

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    Konzern vor Aufspaltung mit unterschiedlicher Entwicklung

    Die Metro AG, der größte börsennotierte deutsche Handelskonzern, hat vor der geplanten Aufspaltung erstmals getrennte Zahlen für die Bereiche vorgelegt. Abgespalten werden sollen die Lebensmittelmärkte von Real und die Metro-Märkte. Von Felix Lincke

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    Ausgerechnet die Elektroniksparte mit dem neuen Namen "Ceconomy", welche die Metro AG als Kernstück des neuen Konzerns behalten will, macht vor der Aufspaltung operative Verluste. Kosten für Umbau und Rabattaktionen schlugen hier zu Buche.

    Der harte Wettbewerb im Internet macht das Geschäft mit Elektro-Artikeln immer schwieriger. Einzelne Aktionäre wie der Media-Saturn-Minderheitseigner Erich Kellerhals klagen gegen die Neuaufteilung.

    Aufteilung im Sommer?

    Doch die Hauptversammlung hat mit der Mehrheit aller Aktionäre bereits zugestimmt. Vorstandschef Olaf Koch sieht sich insgesamt auf Wachstumskurs und kann auf bessere Erträge bei den Lebensmittelmärkten von Real sowie den Cash und Carry-Märkten verweisen, die den Namen "Metro“ tragen. Ihnen droht im Sommer die Abspaltung vom Restkonzern. Behalten will man die Elektronikmärkte, die als Media Saturn-Gruppe bekannt sind.

    Profitiert haben die Metro-Märkte, die auch in Russland engagiert sind, von einer Aufwertung des russischen Rubel. Das Land hat sich 2016 zum Teil von der langjährigen Wirtschaftskrise erholt. Ursprünglich sollten die Märkte dort einmal in Moskau an die Börse gebracht werden.