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Klimaschutz und E-Fuels - Autobranche fordert Anrechnung | BR24

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Pilotanlage für Ökokraftstoff

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    Klimaschutz und E-Fuels - Autobranche fordert Anrechnung

    Das EU-Parlament hat vergangene Woche eine Reduktion von CO2 vorgeschlagen.Die Autobranche würde gerne durchsetzen, dass dabei auch Maßnahmen akzeptiert werden, die bislang nicht angerechnet werden: zum Beispiel der Einsatz von sogenannten E-Fuels.

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    Es geht um Treibstoff, der aus Ökostrom hergestellt wird. Was auf den ersten Blick zwar verwirrend klingt – technisch aber möglich ist. Der Strom zerlegt dabei per Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Der energiereiche Wasserstoff wird dann mit CO2 in Methan verwandelt. Und daraus lassen sich beispielsweise synthetische Kraftstoffe für Autos erzeugen, also Benzin und Diesel.

    Herstellung kostet zu viel Energie

    Der Charme dieser Kraftstoffe liegt darin, dass damit Autos ganz regulär betankt werden können, dabei aber unter dem Strich CO2-neutral und mit erneuerbaren Energien angetrieben werden. Kritiker wenden allerdings ein, dass der Umwandlungsprozess, vom Strom zum Sprit, noch zu viel Energie kostet – der Wirkungsgrad also schlecht ist. Außerdem gebe es bei weitem noch nicht genügend überschüssigen Ökostrom, um ihn auch für den Verkehrssektor nutzen zu können. – Trotzdem wünscht sich der Verband der Automobilindustrie, dass die synthetischen Ökokraftstoffe zumindest als Option ins Spiel kommen: sie sollen bei den EU-Vorgaben zum CO2-Ausstoß ihrer Autos berücksichtigt werden.