BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© picture-alliance / dpa
Bildrechte: picture-alliance / dpa

Allianz-Chef Oliver Bäte

Per Mail sharen

    Kleiner Seitenhieb auf Trump

    Die Allianz verdient in den USA ein Drittel seines Nettogewinns von fast 7 Milliarden Euro. Auf der Bilanzpressekonferenz bezog Konzern-Chef Bäte Stellung zur Politik des US-Präsidenten, auch wenn er den Namen Trump vermied. Von Rigobert Kaiser

    Per Mail sharen

    Die USA sind ein wichtiger Markt für den Konzern. Deshalb waren sie auch Thema auf der Bilanzpressekonferenz.

    "Ich würde mich nicht gerne zu einer bestimmten Person äußern, aber ich würde natürlich gerne sagen, dass die Allianz natürlich steht für offenen Handel, für Diversity, nicht nur für unser Unternehmen, sondern auch für die Gesellschaft, für Toleranz und für Ehrlichkeit und Offenheit. Und dass wir diese Werte hoch halten, egal, wer gerade Präsident ist." Oliver Bäte, Allianz-Chef

    Bäte betonte, dass in der Allianz Mitarbeiter aus allen Ländern mit den unterschiedlichsten Religionen zusammen arbeiten. Das war schon immer so und werde auch in Zukunft bleiben. Einen kleinen Seitenhieb auf Trump konnte er sich nicht verkneifen:

    "Wir sind ein großer Arbeitgeber in dem Land, was die Regierung besonders schätzt. Prinzipiell haben wir einen positiven Ausblick langfristig auf dieses Land. Wenn man langfristiger Anleger ist, darf man sich nicht von jedem Twitter-Tweet aus der Reserve locken lassen. Man muss es ernst nehmen, habe ich neulich mal gelesen, aber man muss nicht alles wörtlich nehmen." Oliver Bäte, Allianz-Chef

    Übernahmen nicht ausgeschlossen

    Zu Spekulationen, die Allianz wolle einen australischen Versicherer kaufen oder interessiere sich für Teile des italienischen Konkurrenten Generali, äußerte sich der Bäte nur indirekt. Man werde nicht krampfhaft Übernahmen tätigen. Wichtiger sei, dass die Allianz aus sich heraus wachse und langfristig auch den Versicherungskunden eine gute Rendite verspreche. Dazu sei es aber nötig, dass an den Kapitalmärkten die Zinsen anziehen.

    Sendung

    B5 Wirtschaft und Börse

    Von
    • Katharina Kerzdörfer
    Schlagwörter