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Kfz-Gewerbe fürchtet Auswirkungen der Dieselkrise | BR24

© dpa/ picture alliance

Autos bei Mercedes-Händler

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    Kfz-Gewerbe fürchtet Auswirkungen der Dieselkrise

    Im ersten Halbjahr hat das bayerische Kfz-Gewerbe seinen Umsatz um sieben Prozent steigern können. Auch wenn der Verband mit dem bisherigen Verlauf zufrieden ist, blicken viele Händler skeptisch in die Zukunft. Von Gabriel Wirth

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    Die Dieselkrise beunruhigt die KfZ-Händler zusehends. Der bayerische Branchenverband sieht sogar ein „heftiges Gewitter aufziehen“. Nach einer Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes mussten bereits 77 Prozent der Vertragshändler ihre Dieselbestände abwerten.

    Händler fürchten um ihre Existenz

    Vertragshändler sind selbständige Kaufleute, die Verträge mit den Autoherstellern haben. Die meisten von ihnen fühlen sich von den Herstellern nicht ausreichend unterstützt und fürchten gar um ihre Existenz. Das bayerische Kfz-Gewerbe beklagt, dass die Umtauschprämien - für alte Dieselautos in neue Fahrzeuge - die Probleme allein nicht lösen werden. Die Politik müsse so schnell wie möglich klare Signale aussenden, wie es in der Frage der Dieselfahrzeuge weitergehen wird, so die Forderung.

    BMW und Audi sehen keinen Grund zu handeln

    Bei den beiden bayerischen Herstellern BMW und Audi sieht man dagegen noch keinen Grund zu handeln und wegen möglicher Wertverluste bei den Leasingrückläufern Rückstellungen zu bilden. Man kalkuliere die Bestände immer konservativ, heißt es bei BMW und ein Audi-Sprecher erklärte auf Anfrage, die Restwerte für ihre Fahrzeuge seien im Wettbewerbsvergleich stabil.