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Kapitalanleger-Schutzgemeinschaft stellt Schwarzbuch Börse vor | BR24

© picture-alliance/dpa

Schild "Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V."

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    Kapitalanleger-Schutzgemeinschaft stellt Schwarzbuch Börse vor

    Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) stellt heute ihr "Schwarzbuch Börse" vor - wie immer kurz vor Jahresende. Darin geht es auch um Unternehmen mit hohen Kursverlusten oder Betrüger. Die SdK feiert außerdem ihr 60-jähriges Bestehen.

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    1959 trafen sich in Frankfurt sieben private Aktionäre und gründeten die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre, die 2004 in Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) umbenannt wurde. Sie bündelten ihre Stimmen, um sich auf den Hauptversammlungen gegen große Investoren durchsetzen zu können. An dieser Idee hat sich bis heute wenig geändert.

    10.000 Mitglieder

    Mittlerweile hat die SdK 10.000 Mitglieder und 50 ehrenamtliche Sprecher, die auf über 500 Hauptversammlungen auftreten. Weil sich die Finanzmärkte durch Fonds, Derivate oder ETFs (Exchange Traded Funds) gewandelt haben, heißt sie nun wie erwähnt Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger.

    Pleite von Prokon und Konkurs von P&R

    Sie vertrat Betroffene bei der Pleite des alternativen Energieanbieters Prokon. Im Zuge des Konkurses der Container-Firma P&R erstellte sie Gutachten, um auch die Vermittler zur Rechenschaft ziehen zu können. Beide Fälle gehören zu den spektakulärsten im jährlichen Schwarzbuch Börse. Vor einigen Jahren geriet die SdK selbst in die Schlagzeilen, weil führende Mitglieder illegale Geschäfte getätigt haben. Seitdem gebe es schärfere Regeln, um Ähnliches zu verhindern, betont die Schutzgemeinschaft.