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Der Bad Rodacher Spielzeughersteller HABA möchte sich internationaler ausrichten und benennt sich um: in HABA Familygroup

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Internationale Ausrichtung: Haba heißt jetzt Haba Familygroup

Am 26. April 1938 gründete sich die Haba Firmenfamilie, inzwischen feiert der Spielzeug- und Möbelhersteller aus Bad Rodach sein 83. Jubiläum. Künftig will sich das Unternehmen international ausrichten und hat sich umbenannt: in Haba Familygroup.

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Von
  • Richard Padberg

Die Haba-Firmenfamilie mit Hauptsitz in Bad Rodach im Landkreis Coburg hat sich heute zum 83. Firmenjubiläum in Haba Familygroup umbenannt. Das gab der Hersteller von Holzspielzeug, Kleidung und Möbeln auf einer Pressekonferenz bekannt. Der Hintergrund der Namensänderung: Das Familienunternehmen möchte sich stärker als bisher auf dem internationalen Markt positionieren, sagte Geschäftsführer Tim Steffens dem BR.

Trend zu nachhaltigem Spielzeug und Kleidung

Man habe gemerkt, dass dort der Trend zu nachhaltigem Spielzeug und Kleidung zunehme, und genau dafür stehe das Familienunternehmen seit der Gründung 1938. Der Fokus des Unternehmens liegt dabei besonders auf dem Onlinehandel. Dieser soll ausgeweitet und vom neuen Büro in Berlin aus gesteuert werden. Bis 2025 soll das Wachstum auf 500 Millionen Euro jährlich anwachsen. Bislang lag der Jahresumsatz bei etwa 360 Millionen Euro. Den größten Anteil davon erzielte die Haba Familygroup 2020 mit Möbeln und Ausstattung, gefolgt von Kleidung und Spielwaren.

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Am 26. April 1938 gründete sich die Haba Firmenfamilie, inzwischen feiert der Spielzeug- und Möbelhersteller aus Bad Rodach sein 83. Jubiläum. Künftig will sich das Unternehmen international ausrichten und hat sich umbenannt: in Haba Familygroup.

Trotz neuer Ausrichtung: Firmenkern bleibt in Bad Rodach

Die Firmenzentrale in Bad Rodach bleibe auch im Zuge der Neuausrichtung die Wiege des Unternehmens, sagte Sabine Habermaass, die geschäftsführende Gesellschafterin, dem BR. Bad Rodach sei der Ausgangspunkt, von hier aus wolle man die Veränderungen angehen.

Das Unternehmen sei wirtschaftlich bislang gut durch die Corona-Pandemie gekommen, so Geschäftsführer Steffens. Der Umsatzrückgang im Bereich von Möbeln und Ausstattung werde durch den sehr gut funktionierenden Onlinehandel mehr als aufgefangen, sodass man die Gewinne 2020 steigern konnte. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 2.000 Angestellte an acht Produktions- und Vertriebsstandorten.

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