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Infineon vor größter Übernahme der Firmengeschichte | BR24

© BR / Stephan Lina

Infineon vor größter Übernahme der Firmengeschichte

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Infineon vor größter Übernahme der Firmengeschichte

Der Münchner Halbleiterkonzern Infineon hat grünes Licht für den Kauf des US-Chipherstellers Cypress bekommen. Ein US-Gremium hat den Deal genehmigt. Infineon will durch Cypress seine Position auf dem Markt für Automobil-Elektronik ausbauen.

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Noch in der vergangenen Woche hatte es schlecht ausgehen für die größte Übernahme in der Geschichte von Infineon. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte berichtet, das Komitee für ausländische Investitionen in den USA würde Präsident Trump empfehlen, den Deal zu verbieten. Auf der Zielgeraden scheint man diese Bedenken aber ausgeräumt zu haben.

Infineon: US-Genehmigung erhalten

In der Nacht teilte Infineon mit, man habe nun die Genehmigung aus Washington für die milliardenschwere Übernahme von Cypress Semiconductor durch die US-Behörde Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS). Damit steht nur noch das Plazet durch die chinesischen Wettbewerbshüter aus.

Zukunftsmarkt autonomes Fahren

Bei Infineon erhofft man sich durch die Übernahme eine deutlich verbesserte Position am Markt für Automobil-Elektronik. Dort sind die Münchner heute sehr stark in der Sensorik und bei der Regelung von elektrischen Strömen, was für autonomes, elektrisches und hybrides Fahren wichtig ist. Cypress wiederum bringt vor allem Prozessoren mit. Vereinfacht gesagt - das Gehirn, um die Datenflut zu verarbeiten und zu steuern. Infineon-Chef Reinhard Ploss ist überzeugt, die Verbindung dieser Technologien verschaffe den Münchnern einen Vorsprung vor der Konkurrenz.

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