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Industrieproduktion zieht deutlich an | BR24

© Torsten Huhn

In der Corona-Krise hat auch die deutsche Industrie einen historischen Einbruch erlebt. Lieferketten unterbrochen, Fabriken geschlossen, Arbeit auf Sparflamme. Doch es geht es wieder aufwärts, meldet das Bundesfinanzministerium.

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Industrieproduktion zieht deutlich an

In der Corona-Krise hat auch die deutsche Industrie einen historischen Einbruch erlebt. Lieferketten waren unterbrochen, Fabriken geschlossen, Arbeit auf Sparflamme. Doch es geht wieder aufwärts, meldet das Bundesfinanzministerium.

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Von
  • Lukas Graw
  • Thorsten Huhn

Der Lockdown wegen der Corona-Pandemie hatte in den letzten Monaten massive Auswirkungen auf die deutsche Industrie: Zahlreiche Lieferketten waren unterbrochen, Fabriken blieben geschlossen oder arbeiteten auf Sparflamme. Doch inzwischen geht es wieder deutlich aufwärts. Das belegt auch der Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums, etwa für die Industrieproduktion.

Der Trend zeigt aufwärts

Die Industrieproduktion stieg im Juni weiter an - der zweite monatliche Anstieg in Folge - und lag um elf Prozent über dem Niveau im Mai. Vor allem die Produktion von Investitionsgütern konnte kräftig zulegen. Für die kommenden Monate ist mit einer weiteren Erholung zu rechnen. Die Auftragseingänge seien im Juni überaus kräftig gestiegen.

Außenhandel erholt sich langsam

Auch im Außenhandel zeigt sich eine beginnende Erholung. So stiegen die Warenexporte im Juni um rund 15 Prozent - allerdings auf niedrigem Niveau. Auch die Stimmungsindikatoren zum Außenhandel erholten sich laut dem Bericht des Finanzministeriums weiter.

Nach wie sind viele Angestellte in Kurzarbeit

Eine weitere positive Nachricht: Die durch die Corona-Krise bedingte Belastung des Arbeitsmarkts wird allmählich geringer. So sank die Zahl der Arbeitslosen im Juli saisonbereinigt leicht. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,4 Prozent.

Auch die Kurzarbeit nahm zwar zuletzt deutlich ab, befindet sich aber weiter auf sehr hohem Niveau. Nach einer Umfrage des ifo-Instituts nutzten im Juli noch 42 Prozent der befragten Unternehmen die Kurzarbeit. Das betrifft in Deutschland rund fünfeinhalb Millionen Menschen.

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