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Bayerische Wirtschaft
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Birgit Harprath
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Bayerische Wirtschaft

Bayerns Wirtschaft sorgt sich um die Zukunft der Industrie im Freistaat. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Bayerischen Wirtschaft erstellt hat. Fast ein Drittel der Wertschöpfung des Freistaates wird vom verarbeitenden Gewerbe erbracht.

Schwellenländer holen auf

Das gilt für den Ist-Zustand. Die Wettbewerber, vor allem die sogenannten Schwellenländer, holen auf. An der Spitze in puncto Dynamik steht wie im Jahr zuvor China. Unter die ersten zehn schaffen es in Europa nur Polen und Rumänien.

Bayern findet sich im Mittelfeld wieder. Dabei kann der Freistaat nach wie vor in einigen Bereichen punkten. So wird weniger reguliert und die bürokratischen Hürden wurden im Vergleich zu früher abgebaut. Auch bei der Frage nach der Infrastruktur kommt der Freistaat gut weg.

Ausnahme: der Zugang zum Internet. Da machen sich die Funklöcher und die oft noch langsamen Verbindungen bemerkbar. Auch das vorhandene Wissen als Voraussetzung für Innovationen und einen erfolgreichen Standort kann sich sehen lassen.

Lohn- und Energiekosten in Bayern höher als bei vielen Wettbewerbern

Doch es gibt im Ranking der IW Studie auch Schattenseiten. Dazu gehören nach wie vor die Kosten. Die zu zahlenden Löhne sind höher, die benötigte Energie für die Firmen teurer als bei vielen Wettbewerbern. Fazit der bayerischen Wirtschaft: man darf sich nicht auf dem Erreichten ausruhen.