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Immobilien in Bayern: Kein Ende des Preisanstiegs in Sicht

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Immobilien in Bayern: Kein Ende des Preisanstiegs in Sicht

Um elf Prozent sind Wohnimmobilien in Bayern im vergangenen Jahr teurer geworden. Das hat die LBS Bayern ermittelt. Und die Preise steigen weiter, wenn wohl auch etwas maßvoller.

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Von
  • Christine Grigoleit

Nach wie vor sind Wohnimmobilien in Bayern sehr gefragt und das, obwohl die Preise steigen, berichten die Sparkassen Immobilienvermittlung und die LBS. Die Gründe für diese Entwicklung seien die niedrigen Finanzierungskosten, der immer noch steigende Zuzug aus dem In- und Ausland und der Trend zu immer mehr Ein- und Zweipersonen-Haushalten.

Immenses Nord-Süd-Gefälle

Im vergangenen Jahr sind die Preise für Häuser und Wohnungen im Freistaat demnach durchschnittlich um elf Prozent nach oben geklettert. Regional müssen Käufer aber sehr unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Im Norden Bayerns ist es deutlich günstiger als im Süden.

München und Starnberg sind ein teures Pflaster

Laut Paul Fraunholz, Chef der Sparkassen Immo, kostet ein übliches gebrauchtes Haus im Landkreis Hof, im Bayerischen Wald, in Cham oder Regen 250.000 Euro. In der Alpenregion und am Tegernsee aber auch in den Gemeinden rund um München müssen Käufer mehr als eine Million Euro auf den Tisch legen. In der Stadt München sowie im Landkreis Starnberg liegt der Preis schon bei rund 1,2 Millionen Euro.

Steigende Zinsen bringen Immobilienkäufer möglicherweise an Grenzen

Etwas bremsen könnte den Preisanstieg, wenn die Zinsen für Immobiliendarlehen weiter anziehen sollten. Denn dann könnten viele Erwerber an ihre Grenzen kommen, was die monatliche Belastung angeht, meint Fraunholz.

Corona lässt Eigenheimwünsche größer werden

Generell ist die Nachfrage aber weiter groß. Die Corona-Pandemie hat offenbar den Wunsch nach dem Eigenheim noch verstärkt. Von März 2020 bis März 2021 haben sich 190.000 Kaufinteressenten bei den Maklern der Sparkassen-Finanzgruppe vormerken lassen, zehntausend mehr als im Vorjahreszeitraum.

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