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Immer mehr ältere Menschen sind erwerbstätig | BR24

© dpa/ picture alliance

Berufstätiger Senior

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    Immer mehr ältere Menschen sind erwerbstätig

    Die "Rente mit 67" wirft ihre Schatten voraus. Sie trägt dazu bei, dass immer mehr Menschen in der Gruppe der 65- bis 74-Jährigen erwerbstätig bleiben. Das Statistische Bundesamt hat dazu eine Zwischenbilanz vorgelegt. Von Felix Lincke

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    Das offizielle Renten-Eintrittsalter ist erst um wenige Monate angehoben worden und noch lange nicht bei 67 Jahren. Doch die Beschäftigung in der höchsten Altersgruppe hat bereits deutlich zugenommen. Etwa jede neunte Person zwischen 65 und 74 war im vergangenen Jahr erwerbstätig. Vor zehn Jahren war der Anteil der Älteren im Job nicht einmal halb so hoch. Auch bei ihnen arbeiten wesentlich mehr Männer als Frauen.

    Viele arbeiten weiter, weil die Rente nicht reicht

    Seit 2012 wird die Regelaltersgrenze schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Das ist jedoch nicht der einzige Grund. Viele arbeiten weiter, obwohl sie es nicht wollen, zum Beispiel weil ihnen die Rente sonst nicht reichen würde. Als erwerbstätig gilt man bereits, wenn man nur eine Stunde in der Woche einer bezahlten Tätigkeit nachgeht. Die Bandbreite der Statistik ist deshalb groß.

    Bei gut einem Drittel ist die Rente so gering, dass sie weiterhin überwiegend vom eigenen Arbeitseinkommen leben. Die Mehrheit der Älteren lebt überwiegend von ihrer Rente oder Pension und verdient nur etwas dazu. Einige wenige beziehen Einkünfte von Angehörigen oder Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung.