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Hotel- und Gaststättenverband: "Branche ist hart getroffen" | BR24

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Die Corona-Maßnahmen haben große Auswirkungen für das Hotel- und Gaststättengewerbe. Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, schlägt zur Kompensation der finanziellen Einbuße eine Senkung der Mehrwertsteuer.

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Hotel- und Gaststättenverband: "Branche ist hart getroffen"

Die Corona-Maßnahmen haben große finanzielle Auswirkungen für das Hotel- und Gaststättengewerbe. Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, schlägt zur Kompensation eine Senkung der Mehrwertsteuer vor.

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Angela Inselkammer sagte im Interview mit der Bayern 2-radioWelt, ihre Branche stehe angesichts der aktuellen Maßnahmen gegen das Corona-Virus vor schwierigen Zeiten:

"Es ist für uns alle schlimm und die kleinen Unternehmer haben nicht vorsorgen können, womit denn? Die Möglichkeiten Reserven zu bilden haben wir einfach nicht." Angela Inselkammer

Die Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes sprach sich für Maßnahmen zum Schutz der Menschen aus, betonte aber auch, dass die Einschränkungen für die Gastronomie ihre Branche "sehr schlimm und hart" treffen werden.

Inselkammer: Die Politik ist gefordert

"Wir brauchen dringend eine Liquiditätsüberbrückung, dass die laufenden Kosten bezahlt werden können", sagte Inselkammer. Es brauche weitere Entscheidungen der Politik um es einfacher zu gestalten, an finanzielle Mittel zu kommen.

Zudem forderte Inselkammer eine Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent für alle Bereiche der Gastronomie:

"Was wir dann danach brauchen ist unbedingt eine Reduzierung unserer Kosten und eine Verbesserung der Rendite im Gastgewerbe und darum fordere ich immer wieder die sieben Prozent Mehrwertsteuer. Die würden einfach dann den Gaststätten eine Möglichkeit geben, den Schuldenberg, den sie jetzt dann aufbauen auch wieder abzuarbeiten." Angela Inselkammer

Einschränkungen in der Gastronomie

Ab Mittwoch gelten weitreichende Einschränkungen für gastronomische Betriebe: Speiselokale sollen die Bevölkerung weiterhin mit Lebensmitteln versorgen. Die Öffnungszeiten werden aber eingeschränkt von 6 bis 15 Uhr. Außerdem dürfen nur maximal 30 Personen in einem Lokal gleichzeitig sein. Es muss ein Sicherheitsabstand von wenigstens 1,5 Metern eingehalten werden. Lieferungen und Abholungen von Speisen dürfen auch nach 15 Uhr stattfinden.