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Hoffnung in der Automobilindustrie und im Maschinenbau | BR24

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Bildrechte: BR / dpa-Bildfunk, Silas Stein

Der Tiefpunkt bei Automobil- und Maschinenbau scheint überwunden. Dennoch sind die Aufträge immer noch wesentlich niedriger als im Vorjahr.

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    Hoffnung in der Automobilindustrie und im Maschinenbau

    Die Erholung der Wirtschaft ist nach dem Einbruch durch Corona inzwischen in einigen Branchen spürbar. Die beiden wichtigsten Exportbranchen, der Automobil- und der Maschinenbau, sehen inzwischen Chancen auf eine Besserung der Lage.

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    Von
    • Felix Lincke

    Verband ist vorsichtig optimistisch

    Auch wenn der Vergleich mit dem Vorjahr noch einige Zeit negativ ausfallen werde, so der Maschinenbauverband VDMA, dürfe man vorsichtig optimistisch sein. Die Aufträge waren im Juli real nach Abzug der Preissteigerungen immer noch um 19 Prozent niedriger. Wobei die Nachfrage aus dem Inland höher war als im Ausland. Im Vergleich zu den Vormonaten Mai und Juni war das eine entscheidende Verbesserung. Der Tiefpunkt scheint überwunden zu sein.

    Gefragt sind alternative Antriebe

    Globale Handelskonflikte hatten die Exportindustrie schon im vergangenen Jahr belastet. Im Inland wurden dafür im August 251.000 neue PKW zugelassen. Das ist ein Minus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und gilt aber als annehmbares Ergebnis. In beiden Vorjahren war nämlich der August für die Autohändler ein besonders guter Monat, da zum 1. September jeweils die Abgasnormen der EU verschärft wurden. Das hatte zu vorgezogenen Käufen geführt. Gefragter sind vor allem die Fahrzeuge mit alternativen Antrieben wie Hybride und Elektroautos. Durch sie verringert sich der CO2-Ausstoß bei den Neufahrzeugen jeden Monat um fast ein 1 Prozent.