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Hermes verteuert Haustür-Zustellung | BR24

© picture alliance

Fahrzeug vom Zusteller Hermes

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    Hermes verteuert Haustür-Zustellung

    Der Paketdienst Hermes hebt im kommenden Jahr die Paketpreise für Geschäftskunden um vier bis sechs Prozent an. Insgesamt werde das Unternehmen 50 Cent mehr pro Paket verlangen müssen, sagte Hermes-Chef Olaf Schabirosky der "Wirtschaftswoche".

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    Ab dem kommenden Jahr will der Paketdienst Hermes seine Preise erhöhen. Hermes-Chef Olaf Schabirosky rechtfertigte die Erhöhung mit Investitionen bei der Hauszustellung. Die Steigerung um vier bis sechs Prozent werde nicht in einem Schritt realisiert, sondern das werde "über mehrere Jahre passieren", kündigte Schabirosky gegenüber der Wirtschaftswoche an.

    Hermes habe allein im Jahr 2018 30 Millionen Euro in die "letzte Meile" investiert, also in Fahrerlöhne, neue Scanner und andere Technik. "Ob die Onlinehändler die Preiszuschläge an ihre Endkunden weitergeben, ist natürlich Sache der Händler und ihrer Kalkulationen", so Schabirosky.

    Höhere Löhne für Paketboten

    Hermes hatte die Preiserhöhung im kommenden Jahr bereits angekündigt, nicht aber die genaue Höhe. Das Unternehmen begründete die Erhöhung Anfang November vor allem mit höheren Löhnen für Paketboten: Sie sollen 2019 einen Stundenlohn von mehr als zehn Euro bekommen. Sukzessive soll die interne Lohnuntergrenze auf mindestens zwölf Euro pro Stunde steigen.

    Hermes arbeitet in Deutschland mit rund 280 eigenständigen Unternehmen zusammen, die für den Konzern bis zu 95 Prozent der Zustellungen erledigen. Dies tun sie mit eigenem Personal. Hermes überprüft nach eigenen Angaben regelmäßig, ob Lohn- und Arbeitszeitgesetze eingehalten werden.