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Hep wird neuer Sponsor des Challenge Roth | BR24

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Der Langdistanztriathlon Challenge Roth hat einen neuen Sponsor: Der Solarparkbetreiber hep wird sogenannter Presenting-Sponsor. Mit diesem Partner will der Triathlon noch nachhaltiger werden.

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Hep wird neuer Sponsor des Challenge Roth

Der Challenge Roth hat einen neuen Sponsor: Der Solarparkbetreiber "Hep – there is no planet b" aus dem baden-württembergischen Güglingen wird neuer Partner des Langdistanztriathlons. Künftig heißt der nun "Datev Challenge Roth powered by hep".

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Von
  • Vera Held

Das Thema Nachhaltigkeit spielt für Challenge-Chef Felix Walchshöfer nach eigenen Angaben schon immer eine wichtige Rolle. "Ich glaube, wir sind Weltführer, was Nachhaltigkeit bei Triathlon-Events angeht", sagt Walchshöfer. So werden zum Beispiel Merchandising-Produkte größtenteils in Roth produziert, plastikfrei verpackt und klimaneutral verschickt.

Solarstrom für den Challenge vorstellbar

Mit dem Solarparkbetreiber "Hep – there is no planet b" habe der Challenge nun einen Partner, der helfen könne im Bereich Nachhaltigkeit weiterzukommen, so der Challenge-Chef. Wie das konkret aussehen könnte, will Walchshöfer noch nicht verraten. Vorstellbar wäre aber beispielsweise, den Festplatz inklusive Stadion beim Challenge Roth mit Sonnenstrom zu versorgen.

"Das ist nicht nur Greenwashing, der gewonnene Strom soll auch verwendet werden. Da haben wir ganz spannende Sachen in der Schublade." Felix Walchshöfer, Challenge Roth

Profi-Triathleten unter Vertrag

Die Partnerschaft soll für die nächsten drei Jahre bestehen mit Option auf Verlängerung. Die Firma "Hep – there is no planet b" betreibt weltweit Solarparks – finanziert durch deutsche Anleger. Zur Vorstellung des baden-württembergischen Geldgebers waren die Spitzen-Triathleten Laura Philipp und Sebastian Kienle angereist. Die beiden starten für das Triathlon-Team von Hep. "Ich glaube, unser Sport hat das Potenzial noch nachhaltiger zu werden und vielleicht ist das ein erster Schritt", sagt die Triathletin Laura Philipp. Auch Sebastian Kienle ist überzeugt, dass erneuerbare Energien in Zukunft dafür sorgen werden, dass die Menschen ihren Lebensstil weiter pflegen können.

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Bildrechte: Pushing Limits

Neuer Sponsor, neues Schild am Zieltor in Roth. Montiert von Triathlet Sebastian Kienle.

Hoffnung auf Challenge Roth im September

Aktuell werden allerdings kaum Wettkämpfe abgehalten. Für die Sportler ist die Situation nicht leicht. Kein konkretes Ziel zu haben, erschwere die Motivation für das Training, so Kienle. "Ich hoffe sehr, dass dieses Jahr ein paar mehr schöne Momente bereithält, als letztes Jahr", sagt Laura Philipp. Auch Felix Walchshöfer ist hoffnungsvoll, dass der Langdistanztriathlon in Roth am 5. September über die Bühne gehen kann. "Wir haben das letztes Jahr gesehen: Die Zahlen gingen im Sommer nach unten. Die Impfgeschwindigkeit sollte zunehmen und damit glaube ich, dass der einzig realistische Termin im September ist", so Walchshöfer.

Die Verantwortlichen hatten den Challenge Roth von Juli auf September verschoben, um so eine erneute Absage zu vermeiden. Beim – nach eigenen Angaben – weltgrößten Langdistanztriathlon Challenge Roth starten tausende Athleten zu 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen. Berühmt ist der Langdistanztriathlon vor allem für seine vielen freiwilligen Helfer sowie die Zuschauer und die gute Stimmung entlang der Strecke.

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