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Handwerksmesse München: Angst vor hartem Brexit | BR24

© BR/Frank Müller

Die Sorge vor den Folgen eines harten Brexit betrifft auch das Handwerk in Deutschland. Viele Betriebe sind direkt in Großbritannien beschäftigt, sie wären besonders betroffen.

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Handwerksmesse München: Angst vor hartem Brexit

Die Sorge vor den Folgen eines harten Brexit betrifft auch das Handwerk in Deutschland. Viele Betriebe sind direkt in Großbritannien beschäftigt, sie wären besonders betroffen.

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Auch das Handwerk fürchtet einen möglichen harten Brexit. Tausende Betriebe seien direkt in Großbritannien beschäftigt, rechnet Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer vor. Dazu kommen die vielen Zulieferer der deutschen Industrie, auf die sich der Brexit indirekt auswirken würde.

Aufträge müssen abgelehnt werden

Weitere Sorge des Handwerks: der Fachkräftemangel. Insgesamt fehlen laut Wollseifer bundesweit rund 250.000 qualifizierte Mitarbeiter. Viele Aufträge könnten deshalb nicht abgearbeitet werden. Positiv sieht Wollseifer deshalb das von der Bundesregierung geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz.

Rückkehr zur Meisterpflicht gefordert

Unterstützung von der Politik fordert das Handwerk auch beim Thema Rückkehr zur Meisterpflicht. Die war 2004 in vielen Berufen weggefallen wie zum Beispiel dem Fliesenleger. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier verspricht Hilfe. Er sieht gute Chancen, dass in einer Reihe von Berufen die Meisterpflicht wieder eingeführt werden könnte. Konkrete Ergebnisse erwartet er noch in diesem Jahr.

Ansonsten stellt das Handwerk der Großen Koalition kein gutes Zeugnis aus. Es würden zu viele soziale Wohltaten verteilt.