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Handelsüberschuss: Exporte im September im Plus | BR24

© BR/Felix Lincke

Die deutschen Exporte bleiben robust trotz schwächelnder Weltmärkte. Im September hat sich die Nachfrage aus dem Ausland wieder deutlich verbessert.

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Handelsüberschuss: Exporte im September im Plus

Die deutschen Exporte bleiben robust trotz schwächelnder Weltmärkte. Im September hat sich die Nachfrage aus dem Ausland wieder deutlich verbessert.

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Die Ausfuhren waren um 4,6 Prozent höher als im September 2018. Die Importe stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent. Das gab das Statistische Bundesamt bekannt.

Sommerflaute beendet

Vor dem Herbst zogen die Exporte im September wieder kräftig an und beendeten damit die Sommerflaute, die es vor allem in der Automobilindustrie gegeben hatte. Insgesamt wurden Waren "Made in Germany" im Wert von 114 Milliarden Euro ins Ausland verkauft und im Gegenzug Waren im Wert von 93 Milliarden Euro eingeführt.

Handelsüberschuss von mehr als 20 Milliarden Euro

Unterm Strich ergab das einen kräftigen Handelsüberschuss von mehr als 20 Milliarden Euro im Monat, der zugleich ein positiver Wachstumsbeitrag zum Bruttoinlandsprodukt ist. Auf Jahressicht lagen die Exporte dem Statistischen Bundesamt zufolge immer noch mit einem Prozent im Plus. Höhere Umsätze gab es zum Beispiel in der Elektroindustrie, die im September 1,5 Prozent mehr verkaufte, aber dabei immer noch leicht unter ihrem Vorjahreswert lag.

Elektroindustrie und Maschinenbau sind für nächstes Jahr pessimistisch

Der Branchenverband ZVEI hält die Aussichten für die Elektroindustrie 2020 immer noch für trübe und rechnet deshalb im laufenden Jahr mit einer Kürzung der Produktion um vier Prozent. Ähnlich sieht die Lage auch im deutschen Maschinenbau aus.