BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Halbjahresbilanz Knorr Bremse | BR24

© BR / Knorr-Bremse AG
Bildrechte: BR / Knorr-Bremse AG

Kommt einigermaßen glimpflich durch die Corona-Krise, auch ohne Chef: Die Münchner Knorr-Bremse AG, ein Konzern im MDAX.

Per Mail sharen

    Halbjahresbilanz Knorr Bremse

    Die Corona-Pandemie ging auch am Münchner Knorr-Bremse-Konzern nicht spurlos vorüber. Der Spezialist für Bremsen für Nutzfahrzeuge und Züge musste im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang um rund 15 Prozent auf 3.055 Milliarden Euro hinnehmen.

    Per Mail sharen
    Von
    • Rigobert Kaiser

    Umsatzziel für 2020 bestätigt trotz Corona

    Trotzdem bestätigt Knorr-Bremse das Umsatzziel für das laufende Jahr von etwa sechs Milliarden Euro. Am härtesten traf es die Sparte Nutzfahrzeuge. Wie bei den Autos standen im ersten Halbjahr in den LKW-Werken die Bänder still. In diesem Geschäftsfeld brachen die Umsätze stärker ein als bei den Schienenfahrzeugen. Die Sparte Schiene ist stabiler, weil Züge von großen Eisenbahngesellschaften langfristig geplant und gekauft werden. Der Finanzvorstand der Knorr Bremse, Frank Markus Weber, bleibt bei der Vorlage der Halbjahresbilanz optimistisch.

    Exportmarkt China erholt sich

    Wichtige Märkte wie China erholen sich. Das Geschäft mit Ersatzteilen, Nachrüstungen, Spezialwerkzeugen und Service sei auch in der Krise gut gelaufen. Weber bestätigt deshalb die Jahresumsatzprognose von etwa sechs Milliarden Euro.

    Chefsessel noch unbesetzt

    Der Chefsessel beim MDAX-Konzern ist noch vakant, nachdem Bernd Eulitz Ende August nach nur 10 Monaten seinen Posten aufgegeben hat. Führungskrisen sind bei den Münchnern nichts Ungewöhnliches. Eulitz Vorgänger Klaus Deller hatte sich mit dem Unternehmenspatriarchen Heinz Hermann Thiele überworfen. Eulitz hatte Probleme mit dem Aufsichtsrat, in den Thiele nach einer mehrjährigen Unterbrechung zurückgekehrt ist.