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Nach dem Hacker-Angriff vor gut zwei Wochen habe das Unternehmen mit Hauptsitz in München an einigen Standorten nur mit gedrosselter Leistung produziert, da viele Rechner aufgrund einer Trojaner-Attacke lahmgelegt worden seien, bestätigte ein Unternehmenssprecher. Inzwischen sei man auf dem "Weg zum Normalzustand", die Fertigung werde hochgefahren. Wichtige Dateien würden zum Laufen gebracht. Die große Mehrzahl der Standorte sei nicht betroffen gewesen.

Angriff mit Lösegeldforderung

Zudem sollen die bisher unbekannten Angreifer eine Lösegeldforderung an den Konzern gestellt haben. Über die Höhe der Lösegeldforderung wollte der Unternehmenssprecher nichts sagen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verwies nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf zwei aktuelle Fälle, ohne Namen der Betroffenen zu nennen. Dabei seien hundert Prozent der Server und Computer des Netzwerks ausgefallen, habe ein BSI-Sprecher bestätigt.

Konzern-Übernahme durch chinesische Firma

Die Krauss-Maffei-Gruppe mit Hauptsitz in München ist vor zwei Jahren von einem chinesischen Chemiekonzern übernommen worden. Weltweit arbeiten mehr als 5.000 Menschen für das Unternehmen. Das Maschinenbau-Unternehmen ist nicht zu verwechseln mit dem Rüstungsunternehmen und Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann.

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B5 Nachrichten vom 06.12.2018 - 22:00 Uhr