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Übernahme durch chinesische Investoren und den Vorstand ausgewechselt: Der Amberger Zulieferer Grammer hat ein turbulentes Jahr hinter sich.
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Uli Scherr
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Übernahme durch chinesische Investoren und den Vorstand ausgewechselt: Der Amberger Zulieferer Grammer hat ein turbulentes Jahr hinter sich.

Der Amberger Automobilzulieferer Grammer schließt das Geschäftsjahr 2018 mit einem Rekordumsatz ab. Der Spezialist für Pkw-Innenausstattung und Nutzfahrzeug-Sitze setzte 1,86 Milliarden Euro um, das bedeutet eine Steigerung um rund vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Unternehmen am Montag in Amberg vorab mitteilte.

Den vollständigen Jahresabschluss und den Geschäftsbericht 2018 veröffentlicht die Grammer AG am 18. März. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 76 Millionen Euro und damit knapp unter Vorjahresniveau (80 Millionen Euro).

Wachstumsmotor im abgelaufenen Jahr war demnach der Geschäftsbereich Commercial Vehicles. Dort stieg der Umsatz um elf Prozent.

Jahr des Umbruchs

2018 war ein Jahr des Umbruchs bei Grammer. Nach der Übernahme durch den chinesischen Partner Ningbo Jifeng im Frühsommer zog sich im Herbst der komplette Vorstand aus seinen Ämtern zurück. Im Dezember dann wurde der Grundstein für die neue, 40 Millionen Euro teure Unternehmenszentrale in Ursensollen bei Amberg gelegt.

Die Grammer AG beschäftigt weltweit rund 15.000 Mitarbeiter und ist in 19 Ländern aktiv.