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Die Arbeitsbedingungen bei Lieferdiensten stehen oft in der Kritik. Jetzt ist ein Arbeitskonflikt bei "Gorillas" eskaliert.

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    "Gorillas" im Streik: Krach bei Lieferdiensten

    Dem jungen App-Supermarkt "Gorillas" droht ein schwerer Imageschaden. Im Berliner Stadtteil Kreuzberg ist eine Aktion von Fahrern eskaliert. Hintergrund sind angeblich ausgebliebenen Löhne und ein Streit über schlechte Bezahlung.

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    Von
    • Felix Lincke

    Bei den "Gorillas" in Berlin blockierten wütende Fahrer ein Auslieferungslager, nachdem einer von ihnen entlassen worden war. Mit einem Polizeieinsatz wurde die illegale Blockade aufgelöst. Der Streit schwelt aber weiter, weil einige Mitarbeiter sich schlecht bezahlt fühlen.

    Lieferdienst-Mitarbeitende organisieren sich

    Mitarbeitende von "Gorillas" gründeten ein "Gorillas Workers Collective", das mit der Gastro-Gewerkschaft NGG kooperiert.

    Mit einer versprochenen Lieferzeit von weniger als zehn Minuten ist "Gorillas" derzeit der schnellste Service für ausgewählte Produkte, zu denen auch Lebensmittel gehören. Andere Dienste wollen demnächst die Marke von sieben Minuten durchbrechen.

    "Gorillas" konzentrieren sich auf Innenstädte

    "Gorillas" bietet seinen Service auch in München an. Das Geschäftsmodell von "Gorillas", das in mehreren Ländern gleichzeitig mit einer Milliardeninvestition an den Start ging, beruht auf einem System von dezentralen App-Supermärkten. Die befinden sich in Stadtvierteln, wo viele Bestellungen zu erwarten sind. Eine Vorauswahl mit den meistgekauften Produkten steht sofort zu Verfügung und wird von den Kunden per Smartphone-App bestellt.

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