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Goldpreis weiter auf Rekordkurs | BR24

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Es gilt als die "Antikrisen-Währung": Gold. In Zeiten von Handelskonflikten gilt das Edelmetall als sichere Anlage. Binnen eines Jahres ist der Goldpreis in Euro um ein Drittel gestiegen.

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Goldpreis weiter auf Rekordkurs

Es gilt als die "Antikrisen-Währung": Gold. In Zeiten von Handelskonflikten gilt das Edelmetall als sichere Anlage. Binnen eines Jahres ist der Goldpreis in Euro um ein Drittel gestiegen.

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Umgerechnet knapp 1.400 Euro kostet eine Unze Feingold - in der europäischen Währung so viel wie noch nie. In Dollar war Gold allerdings schon viel teurer. Handelsstreitigkeiten und andere Unsicherheiten wie fallende Zinsen kommen dem Gold als Krisenwährung zugute.

Jetzt noch einzusteigen, könnte Kursverluste bedeuten

Viele Notenbanken kaufen wieder mehr Goldbarren und heizen damit die Nachfrage an. Der Boom hält seit zwölf Monaten an, wobei der Preisanstieg zuletzt immer steiler nach oben ging. Anleger, die jetzt noch einsteigen, müssen deshalb mit einem Kursrückschlag rechnen, weil es in diesem Tempo kaum weitergehen kann. 20 Prozent in drei Monaten auf Eurobasis - das wäre selbst für Aktien schon sehr viel.

Gold bringt keine Zinsen - positive wie negative

Ein zusätzliches Wechselkursrisiko ist immer dabei, wenn Europäer sich das Edelmetall ins Depot legen oder einen Barren kaufen als Geldanlage. Eine Anlage in Gold verzinst sich nicht. Auf der anderen Seite gibt es auch keine negativen Sparzinsen, vor denen sich zurzeit so viele fürchten.