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Giesecke & Devrient (Symbolbild)

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    Giesecke & Devrient setzt auf Industrie 4.0

    Der Münchener Konzern Giesecke & Devrient ist vor allem als Hersteller von Banknoten bekannt. Doch jetzt will Giesecke & Devrient eine eigene Sparte gründen, die sich auf die Cyber-Security bei Industrie-Kunden kümmern soll. Von Stephan Lina

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    Maschinen kommunizieren mit Maschinen, Fabriken mit anderen Fabriken. Die Industrie 4.0 setzt vor allem auf einen umfassenden Datenaustausch. Skeptiker warnen deshalb vor den Gefahren von Hackerangriffen. Der Schutz vor solchen Attacken dürfte ein gewaltiger Markt werden, in dem sich auch Giesecke & Devrient mit einer eigenen Sparte platzieren will.

    50 Spezialisten für Cyber-Sicherheit

    Die Münchener liefern bereits Cyber-Sicherheit für die Bundesregierung, Behörden und die sogenannte kritische Infrastruktur wie das Energienetz. Künftig wollen sie auch Industriekunden bedienen. Dabei geht es im Prinzip um eine einfache Sache, sagt Firmenchef Ralf Wintergerst

    "Wenn die Maschinen miteinander sprechen soll sichergestellt werden dass erstens niemand das Gespräch mithört. Und wenn er es mithört, dass er es wirklich nicht versteht." Ralf Wintergerst

    Die neue Sparte für industrielle Cyber-Security soll in den kommenden Wochen starten. Geplant sind zunächst 50 Spezialisten am Stammsitz München, die aber auch mit den Fachleuten der schon bestehenden Konzerntochter Secunet zusammenarbeiten sollen.