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GfK-Analyse: An Weihnachtsgeschenken wird kaum gespart

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    GfK-Analyse: An Weihnachtsgeschenken wird kaum gespart

    Bei Weihnachtsgeschenken wird kaum gespart. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK. Demnach geben die Verbraucher in diesem Jahr im Durchschnitt wieder 330 Euro für Weihnachtsgeschenke aus.

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    Von
    • Eleonore Birkenstock

    Trotz der Unsicherheit wegen der Corona-Pandemie sparen die Deutschen nicht bei den Weihnachtsgeschenken. Zu diesem Schluss kommt das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK nach einer Analyse zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Demnach geben die Verbraucher in diesem Jahr im Durchschnitt 330 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Damit liegen die Ausgaben auf einem ähnlichen Niveau wie im vergangenen Jahr, heißt es in der Untersuchung der GfK.

    Zweite Infektionswelle verunsichert

    Der Handel könne mit einem Umsatz von 19,8 Milliarden Euro rechnen. Auswirkungen der Corona-Pandemie gibt es hinsichtlich der Zukunftsaussichten: Die zweite Infektionswelle würde die Deutschen im Hinblick auf die Konjunktur- und Einkommenserwartung verunsichern. Außerdem macht sich die Hälfte der Befragten Sorgen um die eigene wirtschaftliche Zukunft.

    Kaufverhalten hat sich geändert

    Dem Marktforschungsunternehmen zufolge hat sich im Zuge der Corona-Pandemie das Kaufverhalten geändert. Und zwar geben mehr als die Hälfte der Verbraucher an, mehr Geschenke im Internet zu kaufen als in den vergangenen Jahren. Das betrifft laut GfK vor allem aber die 18- bis 39-Jährigen.

    "Der stationäre Handel muss kreative Zukunftskonzepte entwickeln, um Kunden langfristig zu binden." GfK-Marktforscherin Petra Süpitz

    Ältere Menschen, die vor dem Ruhestand stehen, machen sich dagegen deutlich mehr Sorgen wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre persönliche finanzielle Situation. Demnach findet es fast die Hälfte der 50- bis 74-Jährigen richtig, in diesem Jahr auf den üblichen Weihnachtstrubel zu verzichten, inklusive Zurückhaltung bei den Geschenken.

    Weniger Gutscheine

    Außerdem werden in diesem Jahr nicht mehr so viele Gutscheine verschenkt. Als Ursache dafür sehen die Konsumforscher die vorübergehende Schließung von Restaurants, Fitnessstudios und Wellnesseinrichtungen. „Hersteller von Büchern, Spielwaren und Lebensmitteln können sich hingegen Hoffnung auf ein gutes Weihnachtsgeschäft machen“, sagt Marktforscherin Petra Süpitz.

    Freizeit zuhause

    Grund dafür sei der Corona-bedingte Rückzug ins eigene Heim. Die Deutschen würden mehr Freizeit zu Hause verbringen als üblich. Und das wirke sich auch auf die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum aus.

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