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Gewinnrückgang bei BMW | BR24

© dpa-Bildfunk

BMW-Zentrale in München

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Gewinnrückgang bei BMW

Der Wind bläst den Autoherstellern ins Gesicht: Abgasskandal, Messstandard WLTP und Handelskonflikte hinterlassen ihre Spuren. Bei BMW ist der Gewinn im letzten Quartal um rund ein Viertel gesunken - auf 1,4 Milliarden Euro, trotz gestiegenem Umsatz.

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Die Gründe für den Einbruch sind vielfältig: Zwar hatten die Münchner im Vergleich zu einigen Konkurrenten kaum Probleme bei der Umstellung auf den neuen Abgasstandard WLTP, aber er führte zu einer Rabattschlacht auf europäischen Automärkten. Von der profitieren zwar die Kunden, sie geht aber zu Lasten von Herstellern und Händlern.

Rückrufe treffen BMW

Daneben musste BMW wegen drohender Kosten für Rückrufe 679 Millionen Euro zurückstellen. Der Hersteller hat bei einigen Modellen Probleme mit der Abgasrückführung, es besteht Brandgefahr. Von dem Rückruf sind weltweit 1,6 Millionen Fahrzeuge betroffen. Im Zuge des Abgasskandals hat BMW-Chef Harald Krüger in einer Telefonkonferenz eine technische Nachrüstung betroffener Dieselfahrzeuge weiter abgelehnt.

BMW investiert in neue Technologien

BMW will die Flotte erneuern und investiert viel Geld in neue Technologien. Und auch das kostet Geld. So bereitet sich der Konzern, zu dem auch der britische Hersteller Mini gehört, auch auf einen harten Brexit vor.