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Autoren

Rigobert Kaiser
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Wenn ein Versicherer wenige Schäden bezahlen muss, dann bleibt ihm mehr in der Kasse. Diese alte versicherungstechnische Weisheit trifft meist dann zu, wenn im 3. Quartal große Schäden ausbleiben. Und das ist in diesem Jahr bei der Allianz der Fall – vor einem Jahr hatten die Stürme Harvey und Irma in den USA noch Rekordschäden hinterlassen.

Hurrikansaison verlief glimpflich

Da die Hurrikansaison bislang glimpflich verlief, blieben der Allianz-Sparte Schaden- und Unfallversicherung hohe Kosten erspart. Die Vermögensverwaltung, zu der der US-Fonds Pimco gehört, der über Jahre Probleme hatte, sammelt wieder deutlich mehr Kapital von internationalen Anlegern ein. Die Sparte Lebensversicherung erfüllte wegen der niedrigen Zinsen knapp die Erwartungen.

Aktionären winkt hohe Dividende

Alleine im 3. Quartal steigerte die Allianz ihren operativen Gewinn um ein Fünftel auf rund 3 Milliarden Euro. Das bedeutet: Sie wird den prognostizierten Jahresgewinn von 11 Milliarden Euro wohl erreichen. Den Aktionären winkt erneut eine hohe Dividende.

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Rigobert Kaiser

Sendung

B5 Wirtschaft und Börse vom 09.11.2018 - 10:38 Uhr