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Geldpolitik: EZB startet Umfrage zum digitalen Euro | BR24

© Felix Lincke/BR

EZB startet Umfrage zum digitalen Euro

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Geldpolitik: EZB startet Umfrage zum digitalen Euro

EZB-Präsidentin Christine Lagarde hält wegen der wieder verschärften Corona-Lage weitere Staatshilfen und Maßnahmen der Notenbanken für dringlich. Unter anderem plant die EZB einen digitalen Euro, weil bargeldloses Bezahlen in der Pandemie zunimmt.

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Auf ihrer Homepage hat die Europäische Zentralbank eine Umfrage gestartet zum digitalen Euro. Sie sammelt Meinungen und Aussagen dazu, ob Bürger und Unternehmen die neue Form der Währung akzeptieren und nutzen würden. Bisher stellt die EZB den Euro als Bargeld über die Ausgabe von Banknoten und Münzen zur Verfügung. Außerdem überweist sie elektronische Euro-Beträge auf die Zentralbankkonten von Banken und anderen Finanzinstituten.

Wie der digitale Euro funktionieren könnte

Der neue digitale Euro wäre eine zusätzliche Ausgabe von Zentralbankgeld an alle. Selbst wenn dieses Geld wie bisher über die Geschäftsbanken verteilt wird, soll es über eine digitale Signatur, den sogenannten Token, mit der Zentralbank verbunden bleiben. Es könnte im Fall einer Bankenpleite immer noch identifiziert werden und ginge auf keinen Fall verloren. Denkbar wäre auch, dass private Bankkunden direkt bei der Notenbank ein Konto hätten und dort ihr Geld verwahrten. In welcher Form der digitale Euro eingeführt wird, ist derzeit noch offen.