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    Gelddrucker will Top-Unternehmen für Cybersicherheit werden

    Fürs Gelddrucken und für Chipkarten ist Giesecke & Devrient bekannt. Immer wichtiger wird für den Münchner Konzern aber die Sicherheitstechnologie. Das Geschäft mit der Cybersicherheit soll nun deutlich ausgebaut werden. Von Ralf Schmidberger

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    Um geheime Informationen zu schützen nutzen das Außenministerium und die Bundeswehr schon heute die Technik von Giesecke & Devrient. Zukünftig will der Münchner Konzern diese Entwicklungen verstärkt an die Privatwirtschaft verkaufen.

    "Das ist der Bereich, wo wir schauen, wie können wir für Unternehmen und Mittelstand diese Technik implementierbar machen." Ralf Wintergerst Vorstandschef Giesecke & Devrient

    Daneben konzentriert sich Giesecke & Devrient auf mobile Sicherheit. Hierbei geht es nicht nur um sichere Bank- und SIM-Karten. Datenclouds sollen vor Angriffen von Hackern gesichert werden, ebenso wie selbst fahrende Autos.

    Rekordumsatz 2016

    Daneben arbeitet der Münchner Konzern daran, den Verbrauchern das Leben einfacher zu machen – beispielsweise den verschiedenen Geheimzahlen zur Identifikation im Internet ein Ende zu setzen – etwa durch einen Fingerabdruck auf dem Handy. Insgesamt zeigt sich Giesecke & Devrient zuversichtlich. Nach einem Rekordumsatz von 2,1 Milliarden Euro 2016 soll in diesem Jahr das Geschäft nochmals besser laufen.

    Größtes Geschäftsfeld ist nach wie vor der Druck von Banknoten für mehrere Dutzend Staaten, daneben stellt der Konzern EC- und sonstige Geldkarten her, abhörsichere Netzwerke für Behörden - und außerdem in einem Joint Venture mit der Bundesdruckerei Grenzkontrollsysteme für maschinenlesbare Personaldokumente. Trotz Diversifizierung: Banknotendruck, Kredit- und EC-Karten wird Giesecke & Devrient noch lange im Programm haben.