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© BR / Felix Lincke

Gegen Fahrdienst Uber wird auch in Deutschland geklagt

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Gegen Fahrdienst Uber wird auch in Deutschland geklagt

Wegen Sicherheitsmängeln droht dem Fahrdienstvermittler Uber in London der endgültige Entzug der Lizenz. Auch in Deutschland klagen einige Kommunen und vor allem die Taxi-Verbände seit Jahren gegen Uber. Das US-Unternehmen steht enorm unter Druck.

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Wie kaum ein anderes Unternehmen wollte Uber das Taxi-Geschäft weltweit durcheinander wirbeln mit neuen Dienstleistungen wie einer Software-App zum Buchen von Fahrern. Inzwischen sind auch die alten Taxis an eine App angeschlossen. Aber Uber hält sich immer noch nicht an lokale Spielregeln, so lautete der Vorwurf in London. Dort wurde dem Unternehmen die Lizenz vorläufig entzogen - genau wie in Frankfurt.

Uber nur in wenigen deutschen Städten

In wenigen deutschen Städten hat Uber bislang seine Dienste angeboten, etwa in Berlin, Düsseldorf, Köln und München. Der Branchenverband Taxi Deutschland hat Uber immer wieder wegen Verstößen wie gegen das Personenbeförderungsgesetz verklagt. Normale Taxifahrer brauchen neben einem extra Führerschein zur Personenbeförderung auch eine Ortskundeprüfung, die bei Uber durch die App ersetzt wird. Dass nicht registrierte Fahrer bei Uber einfach getauscht haben sollen, wie in London, ist in Deutschland aber nicht bekannt. Hier ging es darum, dass Fahrer von Uber nicht überall in der Stadt Fahrgäste mitnehmen dürfen, während andere am Taxistand warten müssen. Viele Klagen werden noch geführt, einige Prozesse hat Uber schon verloren.